
01.08.2011, 14:43 Uhr | Financial Times Deutschland
Ein technischer Abnahmeflug endet mit einer Notlandung. Der Zwischenfall zwingt die US-Aufsichtsbehörde zu offiziellen Ermittlungen - nur wenige Wochen vor der geplanten Zulassung der 787.
Neuer Rückschlag für Boeing bei seinem Langstreckenmodell 787 Dreamliner. Wenige Wochen vor der erhofften endgültigen Zulassung des Flugzeugs endete ein technischer Abnahmeflug des ersten 787-Modells für Air India mit einer Notlandung. Kurz nach dem Start am Sonntagmittag vom Firmenflugplatz in Everett an der US-Westküste teilte der Pilot Probleme mit der Klappensteuerung an den Tragflächen mit.
Rund zehn Minuten nach dem Abheben erklärte der Pilot dann einen Notfall und kündigte die Rückkehr zum Flughafen an. Dort gab es dann laut Boeing eine "sichere Landung". Der US-Konzern verweist nach Angaben des Branchendienstes "Flightglobal" auf einen fehlerhaften Sensor als Grund für die Notlandung.
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Der Zwischenfall kommt wenige Wochen vor der offiziellen Zulassung des 787-Modells durch die US-Luftaufsicht. In diesem Herbst soll der erste Serienflieger ausgeliefert werden - an den japanischen Kunden All Nippon Airways.
Zwar dienen die Abnahmeflüge bei Airbus und Boeing dem Aufspüren möglicher technischer Fehler, doch ein Notfall in einem Abnahmeflug ist eine Ausnahme. Zudem zwingt die aktuelle Notlandung nun die US-Aufsichtsbehörde FAA zu offiziellen Ermittlungen. Ob es bei der 787-Testflotte bislang Probleme mit Tragflächensensoren gab, ist nicht bekannt.
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In der 787-Historie ist es bereits die zweite Notlandung noch vor der Indienststellung des Fliegers. Im November 2010 musste ein Testflugzeug notlanden, weil ein Feuer in der Steuerungselektronik ausbrach. Danach wurde Änderungen an der Software und bei Elektronikkomponenten vorgenommen. Zudem ruhten Ende 2010 vorübergehend die Testflüge.
Durch diverse Produktionsprobleme hat sich die Erstauslieferung des 787-Modells bislang um gut drei Jahre verzögert. Branchenkenner schätzen, dass die vielfältigen Schwierigkeiten den US-Konzern bislang weit mehr als 10 Milliarden Dollar gekostet haben. Das 787-Modell ist das erste große Passagierflugzeug, bei dem der Rumpf und die Flügel zum Großteil aus CFK - also Karbon - bestehen.
Nach Angaben von "Flightglobal" handelt es sich bei dem jetzt notgelandeten 787-Modell erst um das insgesamt dritte Flugzeug, das bisher geflogen ist und nicht zur Testflotte gehört.
Quelle: Financial Times Deutschland
noName schrieb:
am 1. August 2011 um 20:13:05
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@ Roger
och ... komisch
Ryan Air fliegt den "Dreamliner"?
WIE soll das denn gehen, wen das Teil noch gar keine Zulassung hat???
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user1 schrieb:
am 1. August 2011 um 16:46:01
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Boeing
Die kochen also auch nur mit Wasser. Häme wäre aber falsch, denn auch Airbus hatte ja seine Probleme in der letzten Zeit. Hoffen
wir, daß Boeing die Kurve bekommt, denn Konkurrenz ist schon wichtig.
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Roger schrieb:
am 1. August 2011 um 16:24:43
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Dreamliner
Wohl Sabotage, wenn die Maschinen nach Asien ausgeliefert werden sollen.
Spricht dafür, dass Japan auch bald nicht mehr zahlen
kann und den USA fehlt das Geld. Dann kommen die Finanzprobleme, die Obama hat. Die Ryanair fliegt die Dreamliner schon eiige Zeit und das Fliegen damit ist sehr bequem.
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