16.09.2011, 16:20 Uhr
Griechenland diktiert erneut das Börsen-Geschehen (Foto: imago) (Quelle: imago)
Erneute Sorgen um Griechenland haben die deutschen Indizes am Freitag deutlich ins Minus getrieben. Der griechische Finanzministererwartet einen Rückgang der Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr von rund fünf Prozent. Dies sei mehr als man bisher erwartet habe, sagte Finanzminister Evangelos Venizelos in Athen. Es müsse jetzt alles getan werden, um die Rezession im kommenden Jahr so niedrig wie möglich zu halten. Nach schwachem Start hat der DAX seine Verluste am Freitagausgeweitet. Er rutschte zweitweise um mehr als drei Prozent ab. Zuletzt lag das Minus bei 2,8 Prozent auf 5568 Punkten. Bereits am Vortaghatte der Leitindex wegen Gewinnmitnahmen seinen jüngstenErholungspfad verlassen. Der MDAX sackte um 2,9 Prozent ab auf 8903 Punkte, der TecDAX verlor 2,9 Prozent auf 733 Punkte. Eine Feinunze Gold stieg auf rund 1851 Dollar. Ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI wurde für 89,61 Dollar umgesetzt. Und ein Euro (siehe EURUSD) notierte bei 1,4245 Dollar.
Bankentitel rutschten an das DAX-Ende. Schwächster Wert im Leitindex waren die Commerzbank-Aktien mit minus 4,7 Prozent auf 1,94 Euro, die Anteile an der Deutschen Bank büßten 4,5 Prozent auf 26,42 Euro ein. Händler verwiesen auf wieder verstärkte Sorgen um Griechenland. Bei der Deutschen Bank komme hinzu, dass die US-Regierung einem Bericht der "New York Times" zufolge ein Dutzend Großbanken wegen unlauterer Hypothekengeschäfte auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagen will. Die deutschen Autowerte gaben nach Bekanntgabe der US-Absatzzahlen stärker als der Markt nach.
Einziger Dax-Wert im Plus war indes das Metro-Papier mit einem Aufschlag von 1,2 Prozent auf 31,15 Euro nach einem positiven Analystenkommentar. Die SAP-Aktien hielten sich mit minus 1,2 Prozent relativ stabil. Der Software-Konzern muss in den USA nun doch nicht an den Erzrivalen Oracle Schadenersatz für Datendiebstahl in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar zahlen, sondern deutlich weniger.
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Das Thema Griechenland habe die Risikofreude wieder deutlich gedämpft, wie auch der Sprung des Goldpreises zeige, sagte ein Händler. Das Hauptmotto aber bleibe das "Warten auf den US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag". Vor dem wichtigsten Ereignis der Woche drücken die Vorgaben aber zunächst spürbar auf die Stimmung: So hatte die Wall Street trotz überraschend positiver ISM-Daten schwach geschlossen, und die asiatischen Börsen quittierten dies mit Verlusten. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 1,82 Prozent seit dem Xetra-Handelsschluss.
Marktstratege Ben Potter sprach von "klassischer Nervosität vor wichtigen Daten". Gerechnet werde mit 70.000 neuen Stellen in den USA, aber die Flüsterschätzungen gingen hinunter bis auf 0. "Auch Daten im Rahmen der offiziellen Erwartungen könnten also positive Impulse geben", so Potter. Zunächst gebe es aber nach der Erholungsrally zum Ende vergangenen Monats weitere Gewinnmitnahmen - vor allem, weil die US-Börsen wegen des Labor Day am Montag geschlossen bleiben werden.
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Die Tokioter Börse hat am Freitag in Folge von Gewinnmitnahmen schwach geschlossen. Der Nikkei notierte ein Minus von 110 Punkten oder 1,2 Prozent und ging beim Stand von 8950,74 Punkten ins Wochenende. Der breit gefasste Topix büßte 8,50 Punkte oder 1,09 Prozent auf 769,78 Zähler ein. In der Wochenbilanz stieg der Nikkei um 1,7 und der Topix um 1,8 Prozent.
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cctop schrieb:
am 18. September 2011 um 01:27:09
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Chrash
jo ,das kommt noch schlimmer.!!!Merkel ist Euwahnsinnig.
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horst schrieb:
am 17. September 2011 um 22:16:47
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Euro,Dax und die ganze scheiße
...ich hab die schnauze voll von dem Quark,gebt uns irgendwelches indianergeld und vernünftige arbeit und
dann könnt ihr euch den Dax und Fuchs in die Haare schmieren :-)
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reini schrieb:
am 16. September 2011 um 17:24:08
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crash
Es kommt wie es Kommen muß!!!!!!
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