
20.08.2011, 10:39 Uhr | Financial Times Deutschland
Zurzeit brauchen Börsenhändler starke Nerven (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Der DAX rutscht erstmals seit knapp zwei Jahren unter 5400 Punkte. Kaum eine Branche bleibt von dem Ausverkauf verschont. Immer wieder sorgen echte News, aber auch wilde Spekulationen für Kursrutsche. Was ist da nur los?
Seit mehr als zwei Wochen ist die Börse in Panik. Einem Kurssturz folgt eine mehr oder weniger leichte Erholung - ehe es dann wieder steil nach unten geht. Grund sind handfeste Sorgen wie die Euro-Staatspleitenkrise, aber auch Gerüchte und wilde Spekulationen. Selbst Händler können sich nicht immer klar erklären, was der Grund für überstürzte Verkäufe ist.
Beispiel Donnerstag, 18. August: Da jagte eine Hiobsbotschaft die nächste. Das "Wall Street Journal" berichtete, die US-Notenbank sorge sich um die finanzielle Ausstattung europäischer Banken. Wenig später kam es zu einem rätselhaften Kurseinbruch beim Terminkontrakt auf den DAX, mit dem Anleger auf die Entwicklung des Börsenbarometers wetten. Händler sprachen von einer Panne - doch da hatte der Kurssturz bereits Panik ausgelöst und den DAX selbst rund 150 Punkte in die Tiefe gejagt. Schwache US-Konjunkturdaten und eine düstere Prognose der Investmentbank Morgan Stanley taten ihr Übriges. Ergebnis: Der höchste DAX-Tagesverlust seit 2008.
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Für sich genommen kann keines dieser Ereignisse die drastische Marktreaktion erklären. In der Summe aber sorgen die Geschehnisse dafür, dass die Nerven an den Börsen rund um den Globus blank liegen. Ein Überblick über die wichtigsten Panikmacher und ihre Verstärker.
Quelle: Financial Times Deutschland
Observer schrieb:
am 18. September 2011 um 17:40:31
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Börse
Der Börsenhandel muss wieder "normaliesiert" werden, d.h. weg von Comp.-Programmen, die automat. Käufe oder/und Verkäufe
lostreten können. Das ist ausschl. Spielerei und hat mit realem Geschäft nichts zu tun. Der echte Parketthandel ist aufzustocken, alles andere wird irgendwann furchtbar in die Hose aller gehen. Leerverkäufe etc. sind sowieso kriminell.
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Franz schrieb:
am 23. August 2011 um 18:17:07
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Börsenkrach
Wer möglichst viel Erübrigtes in realem Gold angelegt hat, kann sich jetzt zurück lehnen. Das bringt zwar keine Zinsen, ist
aber vor allem eines: wertbeständig! Der gegenwärtige Goldpreis in Euro ist das genaue Spiegelbild des Papiergeldverfalles. Papiergeld ist seit dem Sonnenkönig "Zettelgeld", das er immer heraus gab, wenn er seine Schulden nicht bezahlen konnte. Es funktioniert bis heute!
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ostfriese schrieb:
am 20. August 2011 um 23:17:18
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Spekulanten
Die Spekulanten steigen bei den Aktien aus, um in ein paar Monaten die Aktien zu günstigeren Konditionen einzukaufen. Dann
werden die Aktien wieder verkauft, wenn der Wert gestiegen ist. Hier besteht kein interesse an die volkswirtschaft sondern nur die eigene Tasche zählt. Diese Spekulanten sind arm, geistig arm,
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