22.09.2011, 18:48 Uhr | dpa, dapd, bv
Bundespräsident, Bundeskanzlerin und Bundesminister dürften erleichtert sein: die Flotte der Regierungsflieger ist um ein neues Mitglied reicher. Für kürzere Strecken kann jetzt eine Bombardier Global 5000 genutzt werden. Der Business-Jet mit 13 Plätzen und einer Reichweite von 8900 Kilometern wurde in Berlin-Schönefeld an das Verteidigungsministerium übergeben.
Drei weitere Maschinen dieses Typs sollen bis Jahresende folgen. Sie ersetzen die mehrere Jahrzehnte alten Bombardier Challenger und stehen dem Bundespräsidenten, der Kanzlerin und den Bundesministern für Dienstreisen zur Verfügung.
Die Bombardier lässt sich aber auch zur Intensivstation umbauen und verfügt außerdem über eine sichere Kommunikationsanlage. Zum Preis gab es keine Informationen. Nach Angaben der Lufthansa Technik AG entspricht die Innenausstattung der Serienversion, wurde jedoch farblich an die Regierungs-Airbusse angepasst.
Die VIP-Flotte der Flugbereitschaft wird derzeit komplett erneuert. Zwei Mittelstreckenflieger vom Typ A319 wurden bereits im vergangenen Jahr übergeben, in diesem Jahr folgten zwei A340-300 mit 143 Plätzen und 13.500 Kilometern Reichweite. Ein zweiter Flieger dieses Typ soll noch folgen. Die ausgemusterten Maschinen werden von der staatlichen Verwertungsgesellschaft Vebeg versteigert.
Zuletzt hatte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vergangene Woche unter der Pannenanfälligkeit der alten Challenger-Jets zu leiden. Er blieb in Mailand liegen und musste sich von Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi mit einem Regierungsflugzeug aushelfen lassen. Auch die alten Airbusse der Flugbereitschaft entsprachen nicht mehr ganz dem Stand der Technik, weil sie beispielsweise die Strecke Berlin - Peking nur mit Zwischenstopps bewältigen konnten.
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Quelle: dpa , dapd , t-online.de
taylor schrieb:
am 22. September 2011 um 19:25:18
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neue flugzeuge
unbestätigten gerüchten zufolge soll bei den jetzigen maschinen die bestuhlung zu eng geworden sein. deshalb bombardier
5000. die transall war übrigens auch im gespräch...
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Franz schrieb:
am 22. September 2011 um 19:20:14
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Regierungsflieger
Das bischen Regierungsflieger. Das ist einTag Pabst in Freiburg. Da fliegt Frau Merker jahrzente lang mit rum in der Welt
und macht Politik. Das ist eine Geldanlage, keine Ausgabe.
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Simon schrieb:
am 22. September 2011 um 19:19:01
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Jet
Die sich aufregen, sind meistens keine Steuerzahler. Wer gar keine zahlt, regt sich wohl am meisten auf. Und es ist doch wohl klar, dass
eine Kanzlerin oder Kanzler mit einer Regierungsmaschine fliegt. Machen andere in anderen Ländern auch so. Manche Kommetare kann man in die Tonne treten.
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