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Bosch droht Jahresverlust von rund drei Milliarden Euro

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Bosch droht gigantischer Jahresverlust

06.10.2009, 10:46 Uhr | dpa-AFX

Die Autokrise hat Bosch härter getroffen als bisher angenommen (Foto: ddp) Die Autokrise hat Bosch härter getroffen als bisher angenommen (Foto: ddp)Die Wirtschaftskrise hat das deutsche Vorzeigunternehmen Bosch offenbar härter getroffen als bislang vermutet. So droht der weltgrößte Automobilzulieferer Bosch tiefer in die roten Zahlen zu rutschen. Nach Informationen des "Handelsblatt" rechnen hochrangige Manager des Stuttgarter Konzerns damit, dass der Verlust 2009 bis zu drei Milliarden Euro betragen könnte. Das wäre weit mehr, als Bosch-Boss Franz Fehrenbach noch im April befürchtet hatte. Internationale Autoaustellung

Verlust deutlich gestiegen

Die kolportierten Zahlen wären laut "Handelsblatt" fast dreimal so hoch, wie Fehrenbach im April noch angekündigt hatte. Ein Bosch-Sprecher wollte sich in der Zeitung zu den Zahlen nicht äußern: "Marktspekulationen kommentieren wir nicht." Allerdings warnte der Bosch-Boss auf der diesjährigen IAA im September bereits vor einem "deutlichen Verlust".

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Keine nachhaltige Erholung bei Bosch

Noch im April hatte die Umsatzerwartung bei einem Minus zwischen zehn und 15 Prozent gelegen. Allerdings stützte Fehrenbach seine Prognose auf die Hoffnung, dass sich die wirtschaftliche Lage ab Jahresmitte bessert. Eine nachhaltige Erholung ist aber bisher nicht eingetreten. Der Bosch-Chef sprach deshalb auf der IAA von einem Umsatzminus von bereits 15 Prozent auf 38 Milliarden Euro im Konzern, was sich nun offenbar erheblich auf das Konzernergebnis auswirkt.

Pleiteweile hält die Branche in Atem

Die Autokrise hinterlässt in der Branche tiefe Spuren. Bereits jetzt sind 40 große Zulieferer insolvent - Tendenz steigend. Erst in dieser Woche musste der Autozulieferer Paragon Insolvenz anmelden. Bosch schlägt sich dagegen noch vergleichsweise wacker. Die Rückgänge von über 20 Prozent bei den Autoherstellern und von bis zu 50 Prozent in der Nutzfahrzeugindustrie drücken auch bei den Stuttgartern aufs Geschäft. So ist die Kernsparte Autotechnik mit einem erwarteten Rückgang um ein Fünftel Hauptverursacher der Probleme. Die übrigen Bereiche Gebrauchsgüter, Industrietechnik und Gebäudetechnik können das nicht ausgleichen. 2008 hatte Bosch nach einem 87-prozentigen Gewinneinbruch einen Verlust gerade noch vermeiden können.


Quelle: dpa-AFX , t-online.de

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Kommentare (6)

zum Forum

Thema: "Bosch droht Jahresverlust von rund drei Milliarden Euro"

Schwager ist bei Bosch schrieb: am 2. Januar 2012 um 21:07:41
(10) (0) Ging einmal gerne zum arbeiten
Was der mir den Berichtet ist Opel ein Vorzeigeunternehmen.

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Feuerwerker schrieb: am 2. Januar 2012 um 20:59:06
(6) (0) Ich arbeite bei Weco
Feuerwerk hat auch unglaubliche Konkurrenz aus China.Aber meine Firma hat es geschafft mit neuen mutigen Leuten an der
Spitze, 88 Prozent aller in Deutschland verkauften Feuerwerksbatterien in Europa selber zu produzieren. Und das bei jetzt 50 Prozent Marktanteil in unserem Land.
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Das kommt davon schrieb: am 2. Januar 2012 um 20:52:18
(10) (0) Wenn man das ganze Geld in China verschenkt
und den Standort Deutschland absaufen lässt.Oder fragen Sie mal einen Autohersteller warum
Millionenaufträge gekündigt wurden?.Wars etwa die Qualität oder vielleicht Made in Germany aus China, in Deutschland verpackt?
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