24.01.2012, 19:17 Uhr | dpa-AFX, t-online.de
Der schwäbische Autozulieferer Bosch plant einen Übernahmecoup am Markt - mit dem Zukauf eines Autoservice-Riesen aus den USA. Durch die Akquisition soll das Produktportfolio erweitert und verbessert werden. Der Zukauf wäre einer der größten in der jüngeren Unternehmensgeschichte.
Die Schwaben wollen den Werkstattausrüster SPX Service Solutions aus den USA übernehmen, wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Die US-Firma bietet für den Automarkt Diagnose- und Servicegeräte sowie Werkstattzubehör und Software an und ist vor allem in den Boom-Regionen USA und Asien/Pazifik unterwegs. "Die Übernahme rundet unser Produktangebot perfekt ab", sagte ein Bosch-Sprecher. Jüngst hatte Bosch auch mit Investitionen im Solar-Bereich von sich reden gemacht. Die Kfz-Abhängigkeit sollte eigentlich schrumpfen.
Bosch will für die Übernahme, die einer der größten Deals der jüngeren Unternehmensgeschichte ist, ungefähr 884 Millionen Euro zahlen. Die Wettbewerbshüter müssen dem Kauf noch zustimmen, der den Angaben zufolge bis spätestens Mitte 2012 unter Dach und Fach sein soll. Ein entsprechender Vertrag sei in New York geschlossen worden. Bei dem Kauf geht es um den sogenannten Automotive Aftermarket - Geschäfte mit Service, Wartung und Reparatur von älter werdenden Autos. Dahinter steckt weit mehr als Ersatzteile und Hebebühnen. Es geht um technisch komplizierte Diagnostik etwa für Motorsteuerungen oder um die Fehleranalyse für Klimaanlagen.
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SPX Service Solutions erwartet für 2011 einen Umsatz von rund 920 Millionen US-Dollar (nach aktuellem Kurs gut 700 Millionen Euro), beschäftigt rund 2700 Mitarbeiter in 17 Ländern und hat Werke in den USA, Deutschland, Frankreich und China. Ob an den übernommenen SPX-Standorten künftig das Bosch-Logo prangen soll, wollte ein Unternehmenssprecher noch nicht sagen. Die Phase der Integration sei erst für das zweite Halbjahr geplant und Details stünden daher noch nicht fest. Das gelte auch für Personalfragen im Management. "Man sieht dann mehr im Laufe der Zusammenarbeit." Der Automotive Aftermarket stand 2010 bei Bosch für etwa vier Milliarden Euro Umsatz - von insgesamt 47,3 Milliarden Euro für die Gruppe.
"Mit SPX Service Solutions wird Bosch zu einem der führenden Anbieter für Diagnoselösungen", sagte Bosch-Manager Robert Hanser. "Mit der Übernahme können wir unsere Marktpräsenz im Diagnosegeschäft stark ausbauen, vor allem in Nordamerika. Zudem stärken wir unsere Position in Asien/Pazifik und Europa, speziell im Diagnose- und Reparaturgeschäft mit Fahrzeugherstellern." Bosch belegt nach eigenen Angaben mit dem Zukauf Platz zwei der weltweiten Diagnoseanbieter.

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Der angepeilte Geschäftsbereich gehört zur börsennotierten SPX Corporation. Im SPX-Geschäftsbericht für das Jahr 2010 hieß es, dass die größten Konkurrenten im Diagnosegeschäft Snap-on Incorporated und Bosch gewesen seien. Ersterer behalte seine Marktführerschaft auch nach dem Zusammengehen von Bosch mit der SPX-Sparte, sagte ein Bosch-Sprecher.
Er betonte zudem, der Zukauf stehe nicht im Widerspruch zum generellen Vorhaben, die Abhängigkeit vom Kfz-Bereich zu verringern: "Profitable Wachstumschancen wollen wir dort trotzdem nutzen."
Quelle: dpa-AFX , t-online.de
Raumenergie schrieb:
am 25. Januar 2012 um 08:28:09
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Strom kostenlos für immer
Angeblich soll es in den USA schon ein Patent geben, das den zukünftigen Autoantrie in den Reifen enthält. Das
KANN, (nach meiner Meinung) nur ein Raumenergie-Konverter sein, der die unbegrenzte Raumenergie als Antrieb zur Stromerzeugung benützt.
Der Paradigmenwechsel in der Energie-Gewinnung steht unmittelbar bevor, das heißt, der Strom für den Haushalt wird autark zuhause kostenlos produziert werden.Ausfälle, die ganze Städte lahmlegen, wird es nicht mehr geben mit dem Raumenergie-Konverter.
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Anonymous schrieb:
am 25. Januar 2012 um 07:03:15
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"Bosch wird verarscht von den Amis"
Wenn du nur ein bisschen Ahnung hättest wüsstest du dass Bosch seit der Übernahme von
Beissbarth im Klima-und Achsmessgerätebau nur noch ein Paar Konkurrenten hat. SPX zum Beispiel mit der Marke Robinair(Klimabereich)
Die schießen das größte Gerät ihres Hauses weit aus günstiger auf den Markt als die Konkurrenz aus Stuttgart, die aber in Indien bauen lässt und nicht in den Staaten.Um da wieder Gewinne einzufahren, muss man Zuschlagen so lange der Mitbewerber noch bezahlbar ist.
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Mr. Deeds schrieb:
am 25. Januar 2012 um 00:06:14
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Bosch @ Kritiker
Lieber Kritiker,
grundsätzlich stimmt es das Übernahmen in den USA durch deutsche Unternehmen in der Vergangenheit nicht
immer von Erfolg gekrönt waren. Hoffen wir mal das das bisher sehr erfolgreiche BOSCH-Management hier genau hingesehen hat. Ich vertaue zumindest in das Spitzenmanagement deutscher Unternehmen - nicht umsonst steht Deutschland wirtschaftlich so gut da - die deutschen Manager haben hierzulande leider einen viel zu schlechten Ruf. Mann-o-Mann seht auch mal die vielen Erfolg! VG
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