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Bosch zahlt dreistelligen Millionenbetrag an italienischen Fiskus

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Bosch zahlt dreistelligen Millionenbetrag an italienischen Fiskus

03.01.2012, 07:55 Uhr | dapd, dpa

Robert Bosch GmbH in Stuttgart (Quelle: dpa)

Robert Bosch GmbH in Stuttgart (Quelle: dpa)

Der Automobilzulieferer Bosch zahlt nach einem jahrelangen Steuerstreit einen dreistelligen Millionenbetrag an die italienischen Finanzbehörden. Einem Bericht des "Corriere della Sera" zufolge einigten sich beide Parteien darauf, dass Bosch 300 Millionen Euro nachzahlt.

Für das deutsche Unternehmen hätte es schlimmer kommen können: Zunächst hatte laut der Zeitung das italienische Finanzamt 1,4 Milliarden Euro gefordert.

Italien-Geschäfte in Deutschland versteuert

Einem Unternehmenssprecher zufolge liegt die Zeitung mit den Zahlen "nicht falsch". Der Streit habe sich ergeben, weil Bosch die Geschäfte in Italien in Deutschland versteuert habe. Die italienischen Behörden waren dagegen der Ansicht, dass Bosch in Italien steuerpflichtig ist. Sie hielten Bosch vor, ab 1997 die anfallenden Steuern nicht bezahlt zu haben und forderten Steuerzahlungen für die vergangenen zehn Jahre.

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Keine Rückerstattung durch deutschen Fiskus

Kurz vor Weihnachten ist es dann zu einem gütlichen Kompromiss gekommen. Auch die Staatsanwaltschaft in Mailand war in die Auseinandersetzung um die italienische Bosch-Tochter eingeschaltet. Bosch wird dem Sprecher zufolge dadurch doppelt besteuert. Eine Rückerstattung durch die deutschen Finanzbehörden sei nicht wahrscheinlich.


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Quelle: dpa , dapd

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Kommentare (9)

zum Forum

Thema: "Bosch zahlt dreistelligen Millionenbetrag an italienischen Fiskus"

Auch diesesmal schrieb: am 2. Januar 2012 um 21:17:17
(147) (31) wird es keine Konsequenzen geben
Was könnte sich der Konzern sparen wenn solche Verlustabteilungen im ganzen aufgelöst wuerden?Man nennt so
eine Abteilung Controlling.Trottellinge auf Deutsch.
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helmet schrieb: am 2. Januar 2012 um 21:15:26
(90) (58) selber schuld
bosch ist doch selber schuld. wahrscheinlich sind die steuern in D niedriger als die in italien und haben dadurch steuern
sparen wollen, jetzt müssen sie einen teil eben richtig versteuern, wer weiß schon wieviel sich bosch dadurch gespart hat trotz der 300 Mio. Hier hat der deutsche Fiskus nie etwas falsch gemacht, dieser hat ja bosch nie dazu aufgefordert sein Italiengeschäft in D zu besteuern. Achja der Fiskus zahl bei steuerrückzahlungen höhere Zinsen als jede Bank...
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Bosch schrieb: am 2. Januar 2012 um 21:05:27
(163) (30) Ein Alptraum
Wenn das der alte Bosch wissen würde;Der würde sich im Grab umdrehen in einer Drehzahl von einem Winkelschleifer(Flex) Die
Blauen laufen schneller als die Grünen.
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