27.01.2012, 15:04 Uhr | dpa
Die Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" löste die schwerste Ölpest in der US-Geschichte aus (Quelle: dapd)
Der britische Ölkonzern BP hat beim Versuch, die Kosten der von ihm verursachten Ölpest im Golf von Mexiko auf seine früheren Partner abzuwälzen, eine Schlappe erlitten. Ein US-Gericht entschied, dass das Schweizer Betreiberunternehmen der havarierten Ölplattform "Deepwater Horizon", Transocean, nur eine Teilschuld trifft.
Laut dem zwischen BP und Transocean geschlossenen Vertrag müsse hauptsächlich BP für die Beseitigung der Verschmutzung und die damit verbundenen wirtschaftlichen Schäden aufkommen. Haftbar sei BP hingegen nicht für Schadenersatzforderungen, Zivilklagen oder Bußgelder gegen Transocean.
Transocean sah sich in seiner Position bestätigt. BP wies darauf hin, dass das Unternehmen nicht ungeschoren davonkommt. "Transocean kann sich nicht seiner Verantwortung für das Unglück entziehen", hieß es in einer Mitteilung von BP. Der Ölkonzern habe inzwischen bereits mehr als 7,8 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der Ölpest gezahlt. Die Transocean-Aktie schoss im frühen Handel an der Schweizer Börse um mehr als acht Prozent in die Höhe. BP-Papiere gerieten in London hingegen unter Druck.
"Transocean" ist vertraglich an Mineralölkonzern BP gebunden. Somit zahlt das Schweizer Unternehmen nur Teile der Kosten der Ölkatastrophe. zum Video
Die Kosten für die Ölpest werden auf rund 40 Milliarden Dollar geschätzt. BP versucht, diese zumindest zum Teil auf seine Partner abzuwälzen. Dazu gehört auch der Erdöldienstleister Halliburton, den BP seinerzeit angeheuert hatte, um das Bohrloch am Meeresgrund zu zementieren. Die Briten werfen dem US-Unternehmen vor, der damals verwendete Zementmix sei fehlerhaft gewesen.
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Quelle: dpa
steuermob schrieb:
am 28. Januar 2012 um 17:35:13
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BP & Deepwater
Inzwischen hat BP den Meeresboden um die Plattform großflächig verseucht, indem über lange Zeit Bindemittel über dem Meer
versprüht wurden und das Öl nun auf dem Boden liegt. Beseitigt ist so gut wie garnichts. Die bisher aufgewendeten 7,8 Mrd $ sind als Beruhigungs- und Schweigegelder geflossen und in nachlässige Strandsäuberung. Befahren der Gewässer oder gar Bodenproben sind vom Staat verboten. Da hat BP was erreicht, bei der Schadenbeseitigung so gut wie nichts.
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lux schrieb:
am 28. Januar 2012 um 11:50:28
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BP
hallo bp-leute, schmiert doch einfach die republikaner, und die demokraten mit je 1 milliarde $, und schon ist das meerwasser sauber wie
geschmiert, und 38 milliarden habt ihr gespart!!!!!
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harras schrieb:
am 28. Januar 2012 um 10:22:30
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oelpestkosten
was soll das gejammer, diese kosten werden doch eh dem verbraucher aufgebürgt.
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