18.05.2011, 15:38 Uhr | AFP
Vielen Verbraucher fürchten sich vor höheren Stromkosten (Foto: imago) (Quelle: imago)
Mit der Energiewende verbinden viele Deutsche auch die Befürchtung von steigenden Strompreisen. Der Bund der Energieverbraucher rechnet nach einem Atomausstieg allerdings langfristig mit sinkenden Strompreisen für Verbraucher. Die Preise seien in den vergangenen Jahren gestiegen, weil die Gewinne der Erzeuger gestiegen seien, sagte Verbandschef Aribert Peters im Deutschlandradio Kultur. Dabei hätten die vier großen Energiekonzerne die wirtschaftlichen Vorteile der Atomkraft für sich eingestrichen.
Mit einer Energiewende aber breche die Vormachtstellung der vier großen Versorger E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW zusammen, sagte Peters. Dadurch entstehe mehr Wettbewerb, was den Verbrauchern zugute komme. Der schnelle Umstieg auf erneuerbare Energien werde auf diese Weise für den Verbraucher nach einer ersten Phase der Teuerung langfristig preiswerter.
"Die Atomkonzerne wollen natürlich die Verbraucher hier als Geisel nehmen, wollen den Verbrauchern Angst machen, dass der Ausstieg sie teuer zu stehen kommt. Das entspricht nicht den Tatsachen", sagte Peters. Die Gewinne der Konzerne hätten sich durch die gestiegenen Strompreise in den vergangenen Jahren vervierfacht, sagte der Verbraucherschützer. Dadurch seien die Gewinne auch deutlich höher ausgefallen als die Investitionen der Konzerne in erneuerbare Energien.
Peters forderte die Verbraucher auf, selbst zur Energiewende beizutragen, indem sie ihren Strom- und Gasanbieter wechseln. "Wenn mehr Verbraucher umsteigen, dann kommt auch der Markt stärker in Gang, und dann sinken natürlich auch die Preise." Bisher hätten nur zehn Prozent der Stromkunden ihren Anbieter gewechselt. "Hier ist Aufklärung angesagt, hier ist mehr Mut angebracht", sagte der Chef des Bundes der Energieverbraucher.
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Strompreisvergleich
Quelle: AFP
VS schrieb:
am 19. Mai 2011 um 14:19:49
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@wissender
ja stimmt unsere jetzigen Netze und Speichermöglichkeiten sind den Anforderungen nicht mal ansatzweise gewachsen .. aber durch
die notwendigen Investitionen werden tatsächlich im Inland Arbeitsplätze geschaffen ( die Solarpanels aus China übergehen wir jetzt mal ) ..wir alle werden als "Geiseln" gehalten die Subventionen zu bezahlen denn wir alle brauchen Strom... insofern schaffen wir eine künstliche Inlandsnachfrage .. bezahlen die allerdings mit unserem Vermögen ... ob wir woll
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VS schrieb:
am 19. Mai 2011 um 14:14:15
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Chaos
also hier sinken die Strompreise .. nach einem anderen Artikel steigen die Preise stark und nach wieder einem anderen steigen sie
wenig bis gar nicht ... Zusammenfassend kann man wohl nur sagen: Keiner weiss was uns erwartet und jeder bekommt das Gutachten das er bezahlt . Na Klasse, wie so eine Zukunftsgestaltung funktionieren soll ist mir ziemlich schleierhaft und das Prinzip "Augen zu und durch " sollte man bei einem derartig heiklen Thema doch besser nicht anwenden
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user1 schrieb:
am 19. Mai 2011 um 12:25:38
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Strompreise
Die sollen sinken? Ich lache mich tot. Glauben wir denn wirklich, daß die Konzerne das Geplappere der letzten Wochen für
Erhöhungen der Strompreise nicht als Steilvorlage für eine Erhöhung nutzen werden? Ich jedenfalls bin davon überzeugt und glaube nicht, daß ich mich irre.
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