10.02.2011, 14:38 Uhr | dpa-AFX, dpa, dapd
Bundesbankpräsident Axel Weber: Spekulationen über berufliche Zukunft nicht beendet (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Bundesbankpräsident Axel Weber hat den wilden Spekulationen um seine berufliche Zukunft immer noch kein Ende bereitet: Zu Beginn einer Rede in Wien gab er bekannt, dass er Bundeskanzlerin Angela Merkel Verschwiegenheit zugesagt habe. Zuvor war erwartet worden, dass der Bundesbank-Chef den Gerüchten ein Ende setzen und das Rätsel um seine künftigen Aufgaben lösen werde.
Er habe mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gesprochen, sagte Weber in Wien. "Ich habe ihr zugesagt, dass ich mich dazu nicht äußern werde, bis wir uns im erneuten Gespräch wieder treffen können". Er werde alle Entscheidungen, die notwendig seien, in enger Abstimmung mit der Kanzlerin treffen, fügte Weber hinzu. "Und mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu sagen."
Am Mittwoch hatten Gerüchte über einen Wechsel des 53-Jährigen zur Deutschen Bank für Wirbel gesorgt. Aus Webers Umfeld verlautete, dass der seit 2004 amtierende Bundesbank-Präsident definitiv keine zweite Amtszeit bei der Notenbank anstrebe, da er seine Aufgabe als weitgehend erfüllt ansehe. Sein jetziger Vertrag läuft im April 2012 aus.
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Weber wurde zuletzt als heißer Kandidat für den Chefposten der Europäischen Zentralbank (EZB) gehandelt. Offiziell wurde Weber jedoch von Bundeskanzlerin Angela Merkel noch nicht nominiert. Der künftige EZB-Chef wird sein Amt am 1. November antreten.
Gegen eine Berufung Webers auf den europäischen Spitzenposten hatte es Vorbehalte gegeben: Der gebürtige Pfälzer gilt als geldpolitischer Hardliner. Weber hatte unter anderem den massiven Ankauf von Staatsanleihen maroder Euro-Länder durch die EZB kritisiert. Nach den überraschenden Meldungen über seinen vorzeitigen Rückzug halten Beobachter seine Chancen nun für vertan.
Quelle: dpa-AFX , dpa , dapd , t-online.de
Politolix schrieb:
am 11. Februar 2011 um 21:35:04
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Weber
Nun hat er sich also entschieden und wird sicher neuer Chef bei der Deutschen Bank. Ackermann will sich ja zurück ziehen. Webers
Entscheidung kann man verstehen, denn dieser Job ist wesentlich lukrativer und langlebiger als der Vorsitz bei der EZB.
Fr. Merkel kann einem leid tun .Wieder lässt sie jemand fallen, weil die Wirtschaft lockt! Otto N. hingegen bekommt wieder einmal bestätigt:Wo das Geld ist ,ist die Macht!
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juttadoris schrieb:
am 11. Februar 2011 um 16:13:23
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Weber
Mitdenken, gut die Ironie, A. ist 63, verdient rd. 10 Mio. pa. und ist alles andere als ein Beamter.Ausserdem hat er doch
schon 3
Lehrstühle in Frankfurt, London, Zürich ab 2013 in der Tasche und pro Referat dürfte er mind. 50.000,--
kassieren......
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Kaufmann schrieb:
am 11. Februar 2011 um 14:11:10
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Weber
Verständlich, wer würde sich nicht so erheblich finanziell verbessern wollen, von den "ärmlichen" 400.000,-- p.a.bei der Bundesb ank
zu einem Millionengehalt bei der renommierten Dt.Bank??? Menschlich, oder?
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