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Bundesbanker: 45 Milliarden Euro für IWF

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Bundesbanker: 45 Milliarden Euro für Internationalen Währungsfonds

23.12.2011, 22:00 Uhr | dpa

Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret  (Quelle: dapd)

Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret (Quelle: dapd)

Die Bundesbank ist bereit, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zusätzliche Kreditlinien von bis zu 45 Milliarden Euro zur Bekämpfung von Krisen einzuräumen. "Das wäre noch einmal das Dreifache der bisherigen bilateralen Bundesbank-Kreditlinie an den IWF", sagte Vorstandsmitglied Andreas Dombret.

IWF muss Rolle als Krisenmanager gerecht werden können

Laut den Beschlüssen des jüngsten EU-Gipfels wollen die europäischen Regierungen insgesamt bis zu 200 Milliarden Euro an zusätzlichen Kreditlinien an den IWF geben. Dombret betonte, es mache "in der jetzigen Situation durchaus Sinn, den IWF ganz allgemein stärker zu munitionieren". Mit der Aufstockung der Mittel solle der IWF seiner systemischen Rolle als weltweiter Krisenmanager gerecht werden können.

Der Bundesbanker betonte, die Mittel wanderten "nicht in irgendwelche Sondertöpfe, die exklusiv für Europa vorgesehen sind, was ein klarer Verstoß gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung wäre". Dies habe die Deutsche Bundesbank explizit ausgeschlossen.

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Mittel für alle IWF-Mitglieder verfügbar

Diese Mittel stünden vielmehr allen IWF-Mitgliedern im Rahmen der regulären IWF-Programme zur Verfügung. "Deshalb erwarten wir ja auch, dass nicht nur EU-Mitgliedsstaaten die IWF-Ressourcen aufstocken, sondern auch Nicht-EU-Länder ihren fairen Beitrag leisten", betonte Dombret. Dombret ist seit 2010 im Vorstand der Bundesbank, er ist dort für die Bereiche Finanzstabilität, Statistik und Risiko-Controlling zuständig.


Quelle: dpa

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Kommentare (7)

zum Forum

Thema: "Bundesbanker: 45 Milliarden Euro für IWF"

IQ schrieb: am 12. Dezember 2011 um 13:28:27
(1) (2) Klarheit
...den EURO -und EU-Skeptiker sollte eines klar sein. Europa kann in Zukunft nur als Gesamtkonstrukt im Konzert der Großen
wirtschaftlich und politisch eine Rolle spielen. Als Kleinstaaten werden wir keine Rolle mehr spielen. Nur gemeinsam ist Europa in naher Zukunft noch ein ernst zu nehmender Partner. Klar wurden auch bewusst und absichtlich Fehler gemacht, diese müssen aber beseitigt werden. Einer der Fehler war, den Bürger nur nebenbei daran zu beteiligen!
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INSIDER schrieb: am 11. Dezember 2011 um 13:37:27
(7) (1) Bundesbank-Warnung: Frisches Geld für den IWF
Merkels "großer historischer Wurf" wird jetzt in einzelne Details zerlegt.
Scheibchenweise werden wir Bürger auch mit härteren Sparfaktoren belegt,z.B unerlässliche Mwst-Anhebung. Sparauflagen ?!, JA für den Bürger, aber die Staatsschulden werden wachsen. Langsam kann man Sympathien für die Briten entwickeln. Der IWF warnt vor verlorener Zeit, dieses Argument sollte bedeuten AUS für den Euro und die EU. Abwarten was uns noch die Euro-Brüterei noch abverlangen wird.
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Fernglas schrieb: am 11. Dezember 2011 um 13:37:06
(2) (4) Bravo - mal etwas mit bedachtem Hirn
Genau so muss es sein! Der IWF braucht nunmal Mittel, um bedrohten Staaten (respektive Unternehmen, usw
...) eine "erste Schritt Hilfe" bzgl Liquiditätsstockungen für die betroffene Wirtschaft zu gewähren - u.zwar allen IWF-Mitgiedern gegenüber. Also, investorische Produktiv Kreditlinienen, die nunmal bei jedem Aktiv-Investor 1e Grundbvoraussetzung darstellen. Hierbei gehts ja nicht darum, das entgleiste Schuldengebaren (in)direkt zu unterstützen - es gut um Produktivwirtschaften.
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