
14.06.2011, 18:42 Uhr | Financial Times Deutschland
Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto: dapd) (Quelle: dapd)
Weil Deutschland die Fachkräfte fehlen, werben Arbeitgeber um ausländische Arbeitnehmer. Aussagen der Bundeskanzlerin dürften der Wirtschaft sauer aufstoßen. Sie will eine bessere Bezahlung, um auch deutsches Fachpersonal zu motivieren.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Wirtschaft aufgefordert, Arbeitsbedingungen und Löhne zu verbessern, um Fachkräfte im Land zu halten. "Wer langfristig sein Fachpersonal halten will, der muss auch bereit sein, jungen Menschen eine Perspektive zu geben, ordentlich zu bezahlen und nicht immer wieder befristete Verträge anzubieten", sagte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Es dürfe nicht sein, "dass wir unsere Fachkräfte von außen holen, nur um das Lohnniveau zu drücken".
Die Kritik dürfte bei Arbeitgeberverbänden schlecht ankommen. Denn sie setzen sich bei der Politik besonders für den raschen Zuzug ausländischer Fachkräfte ein. Ohne diesen Zuzug, heißt es bei den Verbänden immer wieder, sei der Fachkräftemangel hierzulande auch mit größten Anstrengungen nicht zu bekämpfen.
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Laut Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat mittlerweile jedes dritte Unternehmen Schwierigkeiten bei der Suche nach passenden Bewerbern. Am 22. Juni will Merkel mit Vertretern von Wirtschaft und Gewerkschaften auf Schloss Meseberg über das Thema beratschlagen.
In von der Leyens Ministerium hat man bereits ein Fachkräftekonzept erarbeitet, das vergangene Woche im Kanzleramt diskutiert wurde. Demnach sollen bis 2020 die Erwerbsquote der Älteren auf 60 Prozent steigen und die Zahl der Langzeitarbeitslosen sinken. Von der Leyen will zudem nicht erwerbstätige Frauen verstärkt in Jobs locken und zur Übernahme von Vollzeitjobs animieren.
Umstritten ist besonders noch die Frage, ob und wie der Zuzug ausländischer Fachkräfte erleichtert werden soll. Von der Leyen setzt sich für niedrigere Hürden ein, stößt aber bislang damit auf Widerstand in der eigenen Partei und bei der CSU.
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Quelle: Financial Times Deutschland
Seit nicht blind! schrieb:
am 14. Juni 2011 um 12:31:01
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Klaus / höhere Löhne
Die Griechen als faul zu bezeichnen steht uns nicht zu. Das Dilemma haben auch da die Regierenden zu verantworten. Die
ganzen Hilfszahlungen für Griechenland machen gleich hinter der Grenze kehrt und fließen direkt zu den Ackermann-Banken. Auf diesem Weg bekam die Deutsche Bank 20 Milliarden Euro. Von wegen, die DB hätte keine Bankenrettung erfahren.
Fallt bitte nicht auf die Griechenhetze herein und macht vor allen Dingen nicht mit - morgen sind wir wieder dran. Alt und Jung usw.
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Silvia schrieb:
am 14. Juni 2011 um 12:11:42
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höhere Löhne
Höhere Löhne sind schön und gut,aber was nutzen sie wenn gleichzeitig die Preise und Steuern erhöht werden um mehr Geld
für unnütze Ausgaben in die Staatskasse zu stecken?Auch die Politiker sollten mit dem Geld sorgfälltiger umgehen und sehen dass wir hier in Deutschland klarkommen anstatt es Pleitegeiern in den Rachen zu stopfen.Auch hier muss sich einiges ändern.Kein Geld für sinnlose Projekte und arbeitscheue Faulpelze rausschmeißen.Weg mit den Osteuropäern dann ist auch hier genug Arbeit da
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klaus schrieb:
am 14. Juni 2011 um 12:11:42
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höhere Löhne
die bundeskanzlerin fordert höhere Löhne, dabei wird bei den Angestellten im öffentlichen Dienst bei den neidrigen
Lohngruppen zu dumpingpreisen gearbeitet. Aber für die faulen Griechen ist genug Geld von uns Steuerzahlern da. Bin mal gespannt was bei den nächsten Lohnverhandlungen im öffentl. Dienst raus, wahrscheinlich ist kein Geld da. Aber man hat ja einen sicheren Arbeitsplatz wie es so schön heisst.
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