16.09.2011, 16:53 Uhr | dpa, dapd
Das Bundeskartellamt untersucht die Marktmacht von Handelsketten im Bereich Lebensmittel. Die Behörde teilte in Bonn mit, man habe an 21 Handelsunternehmen und rund 200 Hersteller umfangreiche Fragebögen versandt. Die Wettbewerbshüter hatten die Sektor-Untersuchung Lebensmitteleinzelhandel im Frühjahr begonnen.
Dabei sollen die Machtverhältnisse zwischen Händlern und Herstellern bei der Beschaffung von Nahrungs- und Genussmitteln ausgelotet werden. Hintergrund der Aktion ist die Konzentration auf dem Markt. Derzeit teilen sich vier große Handelsunternehmen in Deutschland rund 85 Prozent des Absatzmarktes: Edeka, Rewe, Aldi und die Schwarz-Gruppe mit dem Discounter Lidl.
In der nun angelaufenen ersten Stufe der Untersuchung will das Bundeskartellamt die Machtstrukturen im Bereich der Beschaffung von Lebensmitteln anhand zahlreicher Kriterien ermitteln. Untersucht werden dabei größere Warengruppen, aber auch in Stichproben neun Produkte. Dazu gehören Gemüsekonserven, Milch, Butter, gekühlte (Milch-)Kaffeegetränke, Ketchup, Tiefkühlpizza, Röstkaffee und Schaumwein.
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Auch die Ergebnisse aus bereits abgeschlossenen Fusionskontrollverfahren sollen bei der Untersuchung berücksichtigt werden. Die Wettbewerbshüter rechnen mit einem erheblichen Datenaufkommen. Diese große Datenmenge sei erforderlich, um ein genaues Bild der Machtverhältnisse zwischen Händlern und Herstellern im untersuchten Bereich nachzeichnen zu können.
In der zweiten Stufe der Untersuchung geht es darum, ob die führenden Handelsunternehmen Einkaufsvorteile gegenüber ihren Wettbewerbern genießen und worauf diese Vorteile im Einzelnen beruhen. Zudem soll dann aufgezeigt werden, welche Auswirkungen das auf den Wettbewerb hat. Die Fragebögen für die zweite Stufe sollen im Januar 2012 verschickt werden. Einen Zwischenbericht will das Bundeskartellamt 2012 vorlegen.
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Quelle: dpa , dapd , t-online.de
hans schrieb:
am 23. Oktober 2011 um 15:00:03
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kartellamt
das kartellamt sollte sich mal lieber mit den hohen benzinpreisen befassen aber die behörde ist sowieso überflüssig kostet dem
steuerzahler nur viel geld
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TOTTO 43 schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 16:43:50
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Kartellamt
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Alle sind Korrupt . Ich glaube , bald wird es bei uns einen heftigen Knall geben der
bis nach Berlin schallt . Leute wacht endlich auf !!!
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lemmon schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 00:05:46
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Kartellamt
es wird Zeit, daß bei uns nicht nur wirklicher Wettbewerb herrscht und nicht der Markt von wenigen dominiert wird, sondern daß
es dann auch kleine Hersteller und Vertreiber gibt, die nicht nur Massenmüll verkaufen, der krank macht, sondern LEBENSMITTEL. Aber für den Deutschen sind ja Benzinpreise wichtiger.
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