25.05.2010, 11:32 Uhr | apn, AFP
Ein Opel Corsa hängt im Opel-Werk Eisenach in einer Produktionsstrasse (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
Die thüringische Landesregierung stellt dem Autobauer Opel eine Bürgschaft zur Verfügung. Dies sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblattes". Die Zeitung schrieb, auch Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen - wie Thüringen Opel-Standorte - würden am Dienstag Bürgschaften für den angeschlagenen Autohersteller auf den Weg bringen.
Während das Wirtschaftsministerium in Rheinland-Pfalz angab, noch keine Entscheidung zu einer Staatshilfe für Opel zu treffen, wollte Nordrhein-Westfalen den Zeitungsbericht nicht kommentieren. Der Betriebsratsvorsitzende des Opel-Werkes in Eisenach, Harald Lieske, bezeichnete die Staatshilfen Thüringens als klares Signal in Richtung Bundesregierung. In einem Interview mit MDR-Info sagte Lieske: "Die Politik ist in der Pflicht, alle Werke in Deutschland und die Arbeitsplätze zu sichern." (Die Schuldenkrise tobt weiter. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Geld vor einem drohenden Crash schützen)
Damit spricht der Betriebsrat die Staatshilfen an, die Opel beim Deutschlandfonds beantragt hat. Der 100 Milliarden Euro schwere Fonds unterstützt Firmen, die infolge der Finanzkrise und der darauf folgenden Rezession Probleme haben, an frisches Kapital zu kommen. Opel hat in Europa Staatshilfen von 1,8 Milliarden Euro für seine Sanierung beantragt, von denen rund 1,3 Milliarden Euro aus Deutschland kommen sollen.
Eine Entscheidung zugunsten von Opel fällt Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) zufolge frühestens in einigen Tagen. Beim heutigen Treffen des Lenkungsrats des Fonds rechnet Brüderle mit keiner Vorentscheidung. Ob der Fonds überhaupt Gelder für Opel lockermacht ist alles andere als sicher: Kritiker fordern, dass die Opel-Mutter General Motors (GM) den Rüsselsheimer mit eigenen Mittelns aushelfen soll, da der Autokonzern auf Erholungskurs befinde. Auch Brüderle verwies zuletzt darauf, dass es GM inzwischen "erkennbar besser" gehe. Das bedeute aber nicht, dass deutsche Staatshilfen von vornherein ausgeschlossen seien.
Quelle: AFP , dapd
Ungeniert aus Geberland schrieb:
am 31. Mai 2010 um 08:01:19
(0)
(0)
Opel-Hilfe
Oh wie schön. Ausgerechnet jene Bundesländer, die ständig am Finanztropf von B-W, Bayern und Hessen hängen schmeissen mit dem
Geld anderer Leute um sich.
mehr
Kommentar melden
Hewi schrieb:
am 26. Mai 2010 um 07:28:22
(0)
(0)
Opelbürgschaft
Und schon wieder zahlt der Steuerzahler für die katastrophalen Fehler der Manager, der Hochfinanz und der Politiker! Wie lange noch?
Kommentar melden
Aktionär schrieb:
am 25. Mai 2010 um 18:19:36
(0)
(0)
Verzweiflungsakt
Es gibt keine Erholung, sonst müsste niemand bürgen.
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ