17.02.2010, 13:10 Uhr | AFP, dpa-AFX, dpa
Rainer Brüderle präsentiert die neue Konjunkturprognose der Regierung (Foto: imago)Die Bundesregierung erwartet in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent. Das teilte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts mit. Zuletzt hatte die Regierung offiziell noch mit einem Plus des Bruttoinlandsproduktes von 1,2 Prozent gerechnet.
"Die Talsohle ist überwunden, aber der Aufstieg wird langsam und beschwerlich", erklärte Brüderle in Berlin. Allerdings warnte Brüderle: "Alle wirtschaftlichen Vorhersagen sind mit Vorsicht zu genießen". Mit der neuen Prognose ist die Bundesregierung aber zurückhaltender als viele Ökonomen. "Wir haben uns das gut überlegt", sagte Brüderle.
Die wieder anziehende weltwirtschaftliche Nachfrage wird laut Brüderle 2010 zu einem deutlichen Wachstum der deutschen Exporte führen. Der private Konsum werde keinen Wachstumsbeitrag leisten. Die Effekte der staatlichen "Abwrackprämie" für Altautos seien verpufft.
Umso wichtiger sei es, dass Bürger und Unternehmen "jetzt schnell Klarheit über die Entlastungen bekommen, die ihnen eine umfassende Steuerreform möglichst ab 2011 bringt". Um die Konjunktur-Erholung nicht zu gefährden fordert der Wirtschaftsminister von den Tarifparteien eine moderate Lohnpolitik.
Wie schon in früheren Prognosen geht die Bundesregierung auch diesmal von einen deutlichen Anstieg bei der Arbeitslosigkeit aus: Die Krise wird sich 2010 stärker auf den Arbeitsmarkt auswirken. Im Jahresdurchschnitt wird mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 8,2 auf 8,9 Prozent gerechnet. Die Zahl der Arbeitslosen werde um rund 320.000 auf 3,8 Millionen im Jahresschnitt steigen.
Quelle: dpa , dpa-AFX , AFP , t-online.de
kneipen-weisser schrieb:
am 28. Januar 2010 um 13:19:41
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es ist 12:30h
viele Köche verderben den Brei - ca.600 Kochnovizen samt 3,klassigem Angang noch mehr. Diese Strukturen verhindern Erfolg.
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siggi schrieb:
am 28. Januar 2010 um 13:19:21
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Prognosen
Gail diese Prognose,da können wir Bürger voller Erwartungen in die Zukunft schauen. Märklin wird verkauft,Siemens entlässt 2000
Leute,Bosch fährt rote Zahlen,Wohnmobiele Westfalia Insovent,steht alles heute zu lesen. Dazu stehen Lohndumping und Unterdrückung der Arbeiter und Angestellten an der Tagesortnung. Na ja, Guten morgen Deutschland!
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Martha Groß schrieb:
am 28. Januar 2010 um 11:01:20
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Alles Lügen!
Unglaublich, den Bürgern geht es sichtbar schlechter, in jeder Beziehung, aber es wird ihnen weis gemacht, dass die Wirtschaft
nach oben geht. Was rechnen denn die Herren da blos aus. Schulabgänger 5. Klasse können das besser. Oder sieht man die Realwirtschaft gar nicht mehr, sondern hat nur noch Vorstellungen davon, wie es sein sollte?
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