09.07.2011, 13:12 Uhr | dpa, mash
Lebensmittel werden in China immer teurer (Foto: AFP) (Quelle: AFP)
Chinas Kampf gegen den rasanten Preisanstieg dauert an. Die Preissteigerungen erreichten im Juni mit 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat den höchsten Stand seit drei Jahren. Vor allem Nahrungsmittel werden immer teurer - damit steigt die Gefahr von sozialen Unruhen.
Die Nahrungsmittelpreise legten im Juni um 14,4 Prozent zu, auch die Erzeugerpreise stiegen um 7,1 Prozent. Trotz aller Bremsmanöver hat sich damit die Inflation in China schneller als erwartet beschleunigt. Die Regierung geht inzwischen davon aus, dass das Jahresziel von vier Prozent Inflation nicht erreicht werden dürfte. Die Verbraucherpreise hatte im Mai um 5,5 Prozent zugelegt.
Im Kampf gegen die Preissteigerungen hatte die Zentralbank seit Oktober schon fünfmal den Leitzins und neunmal die Kapitalanforderungen für die Mindestreserven der Banken erhöht, um überschüssige Liquidität im Markt abzuschöpfen.
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In den Städten lag die Inflation im Juni bei 6,2 Prozent, während ländliche Regionen Preissteigerungen von 7,0 Prozent erlebten. Die Staatsagentur Xinhua zitierte Experten, die trotzdem keinen Grund zur Panik sahen.
Neue Faktoren, die die Preise antrieben, seien inzwischen unter Kontrolle, wurde versichert. Die Lebensmittelversorgung habe sich insgesamt verbessert - mit der Ausnahme von Schweinefleisch. So stiegen die Schweinefleischpreise im Vergleich zum Vormonat Mai um 11,4 Prozent.
Die Kluft zwischen Arm und Reich in der chinesischen Bevölkerung wächst zunehmend, gleichzeitig nimmt der Wunsch nach Wandel bei der Bevölkerung zu. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt versucht bereits seit geraumer Zeit, dieser Entwicklung durch eine Steigerung des Lebensstandards gegensteuern. Gelingt es der Regierung nicht, die Liquidität aus dem Markt abzuschöpfen und den Binnenkonsum nachhaltig anzukurbeln, drohen dem Land soziale Unruhen.
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Quelle: dpa
SelbstSchulda schrieb:
am 11. Juli 2011 um 11:38:41
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Wir sind selbst schuld wir Verbraucher,
mit jedem Schuh aus China unterstützen wir deren Wirtschaft und schädigen die eigene.Billiger sind
die nicht, früher Arbeitsplatz Schuhmacher und Sohle drauf.ständig unterdrückt brachte den Willen zum Erfolg.Masselmann das waren Zeiten, da lohnte der Schuhputz noch. Gute Schuhe halten Jahre länger und sind besser für die Füße,und unsere Wirtschaft. China-please go
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GnadenlosRechner schrieb:
am 11. Juli 2011 um 11:34:14
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Das große Erwachen kommt noch
bestimmt. Der große Knall ist nur verschoben worden, die letzte krise ist nicht weg und war nie weg. Nur mit
viel Krediten verschoben, auf einige Jahre später.ständig unterdrückt brachte den Willen zum Erfolg.Masselmann und die Bombe platzt noch, dann aber mit verheerenden Folgen Weltweit. Alle führenden Nationen fahren den Weltfrieden an die Wand,auch ohne Panzer.
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Kritiker schrieb:
am 11. Juli 2011 um 10:48:20
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china
Bleiben wir im eigenen Land "die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer.." da brauchen wir nicht nach China blicken.
Um dieses Problem zu umgehen zeigt man mit dem Finger lieber auf andere.
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