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China fördert Verkauf von Energiesparlampen
04.03.2009, 12:06 Uhr | bv
China - Förderung von Energiespar- lampen wird aufgestockt (Quelle: imago)China will seine Umwelt schützen und stockt deshalb die Förderung für den Kauf von Energiesparlampen auf. 100 Millionen dieser Lampen werden nach Angaben des Finanzministeriums in Peking in diesem Jahr subventioniert. Im vergangenen Jahr wurden umgerechnet 32 Millionen Euro ausgegeben, um den Verkauf von 50 Millionen Sparlampen zu fördern.
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Milliarden Kilowatt-Stunden Strom gespart
Nach Angaben des Ministeriums halfen die Subventionen des vergangenen Jahres, insgesamt 62 Millionen Energiesparlampen bis Ende Januar zu verkaufen. Damit seien 3,2 Milliarden Kilowatt-Stunden Strom gespart und 3,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid sowie 32.000 Tonnen Schwefeldioxid weniger in die Luft geblasen worden.
China Weltmarktführer bei Energiesparleuchten
China ist der größte Produzent von Energiesparlampen: 2007 stellten die Fabriken des Landes drei Milliarden Stück her, das sind nach offiziellen Angaben vier Fünftel der weltweiten Produktion. Die Europäische Union hatte von 2001 bis Oktober 2008 Strafzölle auf die Einfuhr der chinesischen Energiesparbirnen erhoben, um gegen Dumpingangebote vorzugehen. Im Dezember beschloss die EU das Aus für die herkömmliche Glühbirne. Ab dem 1. September 2012 soll es in der EU nur noch Energiesparbirnen in den Läden geben.
Neue Lampengeneration mit Mikrowellen
Derweil steht die Einführung der nächsten Generation von Energiesparlampen bevor, nachdem die derzeit angebotenen wegen ihres Quecksilbergehalts in die Diskussion gekommen sind. Das britische Unternehmen Ceravision hat eine Leuchte entwickelt, die mit Hilfe von Mikrowellen, Edelgas und Metallsalzen Licht erzeugt. Vorteil: der Energieverbrauch ist nochmals deutlich niedriger als bei herkömmlichen Sparlampen, die Lebensdauer liegt fünfmal höher. Außerdem soll das Licht wärmer wirken und damit dem der Glühlampe ähneln.
Energiesparen ohne Quecksilber
Die neuen Lampen, die im April auf den Markt kommen sollen, haben zurzeit eine Leistung von 50 bis 5000 Watt. Sie wurden bereits in einen BMW-Rennwagen eingebaut und auf der Rennstrecke getestet. Das Konzept soll sich für alle Typen von Leuchten eignen. Hauptkonkurrent ist außerdem die Leuchtdiode, die ebenfalls ohne Quecksilber auskommt, aber bisher nicht die Leuchtkraft herkömmlicher Lampen erreicht.
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Quelle: AFP
, t-online.de
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