18.05.2010, 18:18 Uhr | AFP
Der einst reichste Mann Chinas muss für 14 Jahre ins Gefängnis. Ein Gericht in Peking verurteilte Huang Guangyu wegen Korruption, Insiderhandel und illegaler Geschäfte zudem zu einer Geldstrafe von 600 Millionen Yuan (71 Millionen Euro). Zusätzlich konfiszierten die Behörden Vermögen im Wert von 200 Millionen Yuan. Huang hatte die Elektrogerätekette Gome gegründet, die ihm ein Milliardenvermögen bescherte.
Das Vermögen Huangs war im Oktober 2008 vom Magazin "Hurun Report" auf 6,3 Milliarden Dollar geschätzt worden. Damit war er damals der reichste Mann Chinas. Nur einen Monat später nahmen ihn die Behörden fest und inhaftierten ihn über ein Jahr lang ohne Anklage. Seit April lief vor dem Pekinger Gericht das Verfahren gegen ihn.
Der Geschäftsmann, dessen Alter auf etwa 40 Jahre geschätzt wird, soll unter anderem fünf Regierungsbeamte mit insgesamt 4,56 Millionen Yuan bestochen haben. Im Visier war neben seiner Kette Gome zudem auch eine Vermögensverwaltungsgesellschaft Huangs. Bestochen haben soll Huang auch den früheren Bürgermeister der chinesischen Metropole Shenzhen, Xu Zongheng. Xu war 2009 wegen Korruptionsvorwürfen seines Amtes enthoben worden.
Huang, der aus einer bäuerlichen Familie stammt, hatte die Schule geschmissen und mit 17 Jahren angefangen, in einem Verschlag billige Elektrogeräte zu verkaufen. Im Laufe der Jahre baute er die Gome-Gruppe auf. Seine Geschichte galt als chinesisches Beispiel des Aufstiegs vom Tellerwäscher zum Millionär. Mit mehr als 1200 Filialen in mehr als 200 Städten ist Gome heute eine der größten Elektrogeräteketten Chinas. Nach seiner Festnahme war Huang im Januar 2009 als Chef seiner Firma zurückgetreten.
Quelle: t-online.de , AFP
Patriot schrieb:
am 18. Mai 2010 um 13:58:02
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Korruption
Das ist sie einzige Sprache, die diese korrupten Individuen verstehen. Warum geht so etwas nicht in Deutschland? Nach meiner
persönlichen Meinung kann kein Mensch so viel, dass er ein persönliches Vermögen von mehreren Milliarden anhäufen kann. Das kann niemals mit rechten Dingen gelaufen sein - niemals. Wann, wo und wie wurden die deutschen "Banker" zur Rechenschaft gezogen, die uns in diese "Finanzkrise" stürzten? Frau Merkel hatte dieses doch zugesichert. Von dieser Person nur LÜGE !!!
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Ralf schrieb:
am 18. Mai 2010 um 13:24:05
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Chinese
Padre Pio schrieb: "Stuss"
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Padre Pio schrieb:
am 18. Mai 2010 um 10:58:05
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Schröder
Das gleiche sollte man mit Schröder und Co machen. Die haben geklaut und tun es immer noch das ihnen die Finger weh tun.
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