01.12.2011, 13:20 Uhr | dpa-AFX, dapd
Chinas Erzeugerpreise steigen an (Quelle: Reuters)
Die Inflation in China ist im Juli auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen. Nahrungsmittel wurden sogar 14,8 Prozent teurer, wie das Statistikamt am Dienstag in Peking berichtete. Schweinefleisch kostet heute 57 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Der Zuwachs der Erzeugerpreise lag nach 7,1 Prozent im Juni sogar bei 7,5 Prozent. Die Regierung hat bereits eingeräumt, dass sie ihr Inflationsziel von vier Prozent für dieses Jahr nicht erreichen wird. Die überraschend hohen Preissteigerungen in China verstärken die Ungewissheit an den Börsen in China und Hongkong, die auch am Dienstag wieder deutlich niedriger eröffnet hatten.
Die Teuerungsrate für die Verbraucher erreichte nach den von der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichten Zahlen im vergangenen Monat mit 6,5 Prozent den höchsten Wert seit mehr als drei Jahren. Bereits im Juni lag der Wert mit 6,4 Prozent nur knapp darunter. Zu dem Anstieg kam es trotz wiederholter Zinserhöhungen.
Die neuen Zahlen widersprechen auch den Vorhersagen von Experten, die im Juni von einem Höhepunkt der Inflation gesprochen und eine Abschwächung in den kommenden Monaten erwartet hatten.
Devisen-Handel beim Testsieger, Cash Back und keine Ordergebühren!
Jetzt sichern
Quelle: dapd , dpa-AFX , t-online.de
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.
