Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

China will trotz Krise acht Prozent Wachstum

...

Trotz Krise rechnet China mit acht Prozent Wachstum

05.03.2009, 12:56 Uhr | sky

Regierungschef Wen Jiabao erwartet acht Prozent Wachstum (Foto: dpa) Regierungschef Wen Jiabao erwartet acht Prozent Wachstum (Foto: dpa)Globale Konjunkturlokomotive China: Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise und ungeachtet eines Redkord-Haushaltsdefizites strebt China im laufenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von rund acht Prozent an. Die Volksrepublik pumpt Milliarden in die Binnenwirtschaft und will einen weiteren Verlust von Arbeitsplätzen vermeiden. Zum Auftakt der diesjährigen Sitzung des Nationalen Volkskongresses skizzierte Regierungschef Wen Jiabao in Peking Details des im November vorgestellten Konjunkturpakets, das den Einbruch der Auslandsnachfrage abfedern soll.

China-Quiz - Was wissen Sie über den roten Riesen in Fernost?
Absturz ohne Ende - Was wissen Sie über die Finanzkrise?
Bilder zum Durchklicken - Die zehn reichsten Deutschen

Wen ruft zu Optimismus auf

"Wir sind voller Vertrauen, dass wir die Schwierigkeiten und Herausforderungen meistern werden", sagte Wen vor rund 3000 ausgewählten Delegierten der jährlichen Parlamentssitzung in der Großen Halle des Volkes. Der Regierungschef gestand ein, dass die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise die Probleme der Volksrepublik, wie mangelnde soziale Absicherung und ein kränkelndes Gesundheitssystem, verstärkten. Gleichzeitig rief er die Bevölkerung zu Zuversicht auf. Die Regierung habe Mittel und Wege, die Krise zu bewältigen.

Keine Details zu erhofftem neuen Programm

Für die Börse war die Rede des Regierungschefs ein Dämpfer: Entgegen jüngsten Spekulationen, die schon die Aktienmärkte beflügelt hatten, enthielt sein Rechenschaftsbericht keine konkreten neuen Konjunkturmaßnahmen, die deutlich über bisherige Ankündigungen hinausgingen. Bereits im November hatte die chinesische Regierung angekündigt, die Wirtschaft mit zusätzlichen Ausgaben von vier Billionen Yuan (465 Milliarden Euro), verteilt auf zwei Jahre, anzukurbeln.

Ankurbelung der Binnenkonjunktur

Mit einer Stützung der Inlandsnachfrage sollen die zu erwartenden Einbrüche beim Export so weit wie möglich ausgeglichen werden. Umfangreiche staatliche Hilfen sollen unter anderem die Schlüsselindustrien des Landes, etwa die Automobilbranche und die Stahlproduktion, stützen, aber auch der armen Landbevölkerung zugute kommen. Zusätzliche Ausgaben in Höhe von mehr als 900 Milliarden Yuan seien für Infrastrukturprojekte geplant. Das Sozialsystem soll um 17,6 Prozent auf 293 Milliarden Yuan aufgestockt werden.

Aktuelle Infos -

Sozialer Sprengstoff durch Arbeitslosigkeit

China benötigt nach Ansicht von Experten ein Wachstum von acht Prozent, damit die Arbeitslosigkeit nicht weiter ansteigt und zu sozialen Unruhen führen könnte. 2007 war die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt noch um 13 Prozent gewachsen. 2008 zeigte sich bereits ein Rückgang des Wachstums auf neun Prozent. Durch die weg brechende Nachfrage aus dem Ausland mussten zahlreiche Fabriken schließen, was rund 20 Millionen Wanderarbeiter den Job kostete.

Ambitioniertes Wachstumsziel

Das hohe Wachstumsziel von acht Prozent dürfte allerdings schwer zu erreichen sein, verlautete aus Regierungskreisen. Experten rechnen nur mit fünf bis sieben Prozent Wachstum und sahen Zweckoptimismus hinter der Ankündigung. In dem parallel vorgelegten Bericht der Entwicklungs- und Reformkommission, dem obersten Wirtschaftsorgan, hieß es entsprechend, die Vorgabe von acht Prozent "zielt vor allem darauf ab, zu verhindern, dass die Wachstumsrate zu stark fällt".


Rekord-Defizit für 2009

Für das laufende Jahr erwartet China eine Inflationsrate von vier Prozent und ein Haushaltsdefizit in Höhe von 950 Milliarden Yuan (112 Milliarden Euro) - dies wäre das höchste Haushaltsminus seit Gründung der Volksrepublik vor 60 Jahren. Das Defizit verdreifacht sich sogar im Vergleich zu dem Rekorddefizit vom Vorjahr auf insgesamt 950 Milliarden Yuan (110 Milliarden Euro). Es bleibt allerdings unter der kritischen Marke von drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Im Vorjahr hatte es bei 0,6 Prozent gelegen. Nach dem Haushaltsplan, der den rund 3000 Delegierten in der Großen Halle des Volkes vorgelegt wurde, wird allein das Defizit der Zentralregierung um 570 Milliarden auf 750 Milliarden Yuan ansteigen. Zusätzlich werden lokale Regierungen Anleihen über 200 Milliarden Yuan aufnehmen dürfen.

Peking deutet weitere Ausgaben an

"Es bleibt eine Expansion in einem sicheren Ausmaß", kommentierte Jia Kang, Präsident eines wissenschaftlichen Instituts des Finanzministeriums. Sollte sich das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal weiter abschwächen, müsste möglicherweise noch mehr ausgegeben werden. Die Regierung habe durchaus noch Raum für weitere Ausgaben, zitierte ihn die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Mehr Themen:
US-Wirtschaft - Der Einbruch setzt sich fort
Bundesbank - Kein schnelles Ende der Krise
Wirtschaftsnation Nummer drei - China überholt Deutschland
BIP 2008 - Deutsche Wirtschaft schwächer als erwartet


Quelle: dpa , dpa-AFX , dapd , t-online.de

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"China will trotz Krise acht Prozent Wachstum" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "China will trotz Krise acht Prozent Wachstum" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (0)

zum Forum

Thema: "China will trotz Krise acht Prozent Wachstum"

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Shopping

Einkaufswelt
Premium-Freizeitmode
BRAX - Premium-Mode vom Passformspezialisten

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special

Einkaufswelt
Gabor bei Siemes.de
Gabor-Schuhe bei siemes.de

Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten

Einkaufswelt
Fußball-EM 2012
Perfekt ausgestatten für die Fußball-EM 2012 mit GINGAR.de

Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de

Einkaufswelt
14,95 €-Gutschein sichern
Gutschein-Aktion bei KLiNGEL.de

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de


Downloads & Shops

Minus 29%: CutOut PRO
CutOut PRO (Quelle: Softwareload)

Der Meister für feinste Freistellungen und präzise Montagen. mehr

THW Simulator 2012
THW Simulator 2012 (Quelle: rondomedia)

Fahrzeuge bergen, Brücken bauen und mehr. Jetzt kaufen

Badeurlaub in Kroatien ab 572,- €/P.
Last Minute bei t-online.de Reisen (Quelle: t-online.de)

1 Woche im 4-Sterne- Hotel mit AI und Flug.


Aus anderen Bereichen

Heynckes: "Mit jedem Tag wird's schlimmer"
Jupp Heynckes hat die Niederlage gegen Chelsea noch nicht verarbeitet. (Quelle: imago)

Gerüchte um vorzeitigen Abschied. mehr

"Ich 'alte Ziege' noch einmal schwanger"
Schwanger mit 54: Isabella Baronin von Schorlemer und Ehemann Josef Laggner. (Quelle: WENN)

Dt. Baronin (54) erwar- tet Nachwuchs. mehr


Anzeigen

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige