01.08.2011, 10:38 Uhr | dpa
Der chinesische PC-Spezialist Lenovo hat Medion geschluckt. (Fotos: dpa, imago)
Vor wenigen Tagen hatte die EU-Kommission grünes Licht gegeben, jetzt hat der chinesische PC-Spezialist Lenovo die Mehrheit am Aldi-Lieferanten Medion übernommen. Lenovo habe rund 17,7 Millionen Medion-Aktien gekauft und besitze nun mehr als 75 Prozent der Stimmrechte, teilte die Medion AG in Essen mit.
In den nächsten Tagen werde über einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag verhandelt, erklärte das Unternehmen. Die notwendigen Vorbereitungen dafür sollten im Oktober abgeschlossen werden. Im Dezember könnten die Aktionäre dann bei einer außerordentlichen Hauptversammlung den Beschluss fassen.
Ein Lenovo-Sprecher erläuterte, das Unternehmen besitze inzwischen rund 57 Prozent der Aktienanteile. Darunter seien unter anderem ein Paket vom Medion-Vorstandschef und Mehrheitsaktionär Gerd Brachmann sowie von einem zweiten größeren Aktionär. Für weitere knapp 20 Prozent werde Brachmann seine Stimmrechte an Lenovo übertragen. Lenovo hatte den Medion-Aktionären 13 Euro pro Aktie geboten. Die Annahmefrist endet am 1. August.
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Lenovo hatte Anfang Juni seine Kaufabsicht für Medion bekanntgegeben. Der PC-Spezialist aus Hongkong zahlt nach früheren Angaben für die Essener rund 629 Millionen Euro. Alle 1000 Mitarbeiter des deutschen Elektronikspezialisten sollen bleiben dürfen. Medion ist vor allem für seine bei Aldi vertriebenen Computer, Kameras oder Navigationsgeräte bekannt. Das neue Unternehmen soll nach HP und Acer zur Nummer drei auf dem deutschen PC-Markt werden.
Am 26. Juli dieses Jahres hatte die EU-Kommission die Übernahme genehmigt. Nach Auffassung der obersten europäischen Wettbewerbshüter wird das neue Unternehmen starken Konkurrenten wie Acer, HP oder Asus gegenüberstehen, so dass es weiter ausreichend Wettbewerb gebe.
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Quelle: dpa
Malte sagt : schrieb:
am 31. Juli 2011 um 13:01:45
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China ist doch ein Entwicklungsland oder ??
Von wegen Entwicklungsland , nur China sieht sich selber so weil ca. 150Millionen der
1,3Millarden Chinesen unter der Armutsgrenze leben so schreibt es die ,,Wiener Zeitung am 17.08.2010 . Dabei ist China Weltgrößter Kreditgeber laut ,,Spiegel online Wirtschaft " vom 31 Juli 2011 .Um groß zu werden muß man sich nur kleinreden und bekommt noch geld dazu . Mit Medion und ALDI hat sich China ein großes vertriebsnetz gesichert . Politiker sollten sich eine Brille zulegen gegen kurzsichtigkeit
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Malte sagt : schrieb:
am 31. Juli 2011 um 13:00:01
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China ist doch ein Entwicklungsland oder ??
Von wegen Entwicklungsland , nur China sieht sich selber so weil ca. 150Millionen der
1,3Millarden Chinesen unter der Armutsgrenze leben so schreibt es die ,,Wiener Zeitung am 17.08.2010 . Dabei ist China Weltgrößter Kreditgeber laut ,,Spiegel online Wirtschaft " vom 31 Juli 2011 .Um groß zu werden muß man sich nur kleinreden und bekommt noch geld dazu . Mit Medion und ALDI hat sich China ein großes vertriebsnetz gesichert . Politiker sollten sich eine Brille zulegen gegen kurzsichtigkeit .
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Gast schrieb:
am 30. Juli 2011 um 13:54:08
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@Ichbins
Welche Knowhow von Medion? Es ist eine deutsche Firma, bedeutet es nicht, dass die Deutschen Knowhow haben. In diesem Bereich hat
Deutschland schon vor langer Zeit keinen Vorteil mehr. Die neuen Idee sind aus USA, und Knowhow haben die japanische/koreanische/taiwanische/chinesische Firmen, und die Produkte sind in China produziert. Der ganze Prozess kann ohne deutsche Firmen gut gehen.
Die Deutschen können gute Auto produzieren, aber Handy, PC? Siemens hat das Business aufgegeben, und Nokia hat
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