05.07.2011, 18:44 Uhr | dpa-AFX
Der chinesische Technologiekonzern Artificial Life verklagt Medion (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Der Aldi-Lieferant Medionmuss mit einer Millionenklage kämpfen: Der chinesische Technologiekonzern Artificial Life hat den deutschen Elektronik-Spezialisten auf Schadensersatz verklagt. Der Vorwurf: Technologiediebstahl. Ein Sprecher des Essener Landgerichts bestätigte den Eingang der Zivilklage.
Artificial Life wirft Medion darin unter anderem Urheberrechtsverstöße, Diebstahl geistigen Eigentums und unerlaubtes Herunterladen von Software vor. Das Unternehmen fordert, Medion die Nutzung seiner Software zu verbieten und verlangt für bereits erbrachte Leistungen eine Entschädigung von umgerechnet 4,2 Millionen Euro.
Konkret geht es laut Artificial-Life-Vorstandschef Eberhard Schöneburg um mehrere Monate IT-Beratung und Programmierung im vergangenen Jahr. Außerdem habe Artificial Life Medion eine elektronische Plattform zur Abwicklung von Verkäufen über Smartphones oder das Internet zur Verfügung gestellt. Die Nutzung dieser Plattform wolle seine Firma Medion verbieten lassen, erklärte Schöneburg.
Medion reagierte gelassen auf die Klage. "Die Medion AG misst der Klage keine Substanz bei", teilte das Essener Unternehmen mit. Es handele sich um einen wenig erfolgversprechenden Versuch, Medion zu schädigen. Artificial Life habe an einer Ausschreibung eines Medion-Auftrags teilgenommen, den Zuschlag aber nicht bekommen, teilte der Essener Konzern mit.
Die Klage erregt vor allem deshalb Aufsehen, da Medion als erstes bekanntes Unternehmen in Deutschland vor einer mehrheitlichen Übernahme ausgerechnet durch chinesische Investoren steht. Der PC-Spezialist Lenovo aus Hongkong zahlt für die Mehrheit an Medion rund 629 Millionen Euro.
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Hong Kong ist auch der Hauptsitz von Artificial Life; der Konzern hat die Klage aber über seine deutsche Tochter mit Sitz in Berlin eingereicht. Ein Termin für eine Verhandlung stand zunächst noch nicht fest.
Zivilklagen kann in Deutschland jeder erheben, der einen Gerichtskostenvorschuss entrichtet. Die Tatsache, dass ein Gericht sich damit befasst, bedeutet - anders als im Strafverfahren - keinen Anfangsverdacht.
Quelle: t-online.de , dpa-AFX
Manni der Libero schrieb:
am 7. Juni 2011 um 21:37:02
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Plagiate
Die Chinesen, ein lustiges Völkchen. Erst alles klauen und dann Besitzanspruch darauf erheben. Weiter so. Werd ich jetzt aufgrund
des Kommentars aufgrund der Menschenrechtssituation dort bei meiner nächsten Chinareise verhaftet?
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Nasa schrieb:
am 7. Juni 2011 um 21:34:37
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Saturn
Ich glaube wir beide stehen hier alleine da...
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don schrieb:
am 7. Juni 2011 um 21:34:27
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china
bis jetzt klauten und fälschten die chinesen, in ein paar Jahren wird es sich ändern, Deutschland hat das Ruder aus der Hand gegeben,
Danke EU;
Wer lacht heute noch über japanische Autos,
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