20.02.2012, 13:49 Uhr | AFP
Great Wall produziert nun in Europa (Quelle: imago)
Die ersten Versuche vor ein paar Jahren waren wenig vielversprechend: Der Jiangling Landwind zerschellte mit Karacho im Crashtest, der Shuanghua CEO sah von hinten aus wie der Geländewagen X5 von BMW. Jetzt wagt erneut ein chinesischer Hersteller den Schritt auf den europäischen Markt: Im Norden Bulgariens, in der 40.000-Einwohner-Stadt Lowetsch, eröffnet Great Wall die erste chinesische Autofabrik auf europäischem Boden. 4000 Geländewagen sollen dort in diesem Jahr vom Band rollen.
Das Werk betreibt Great Wall zusammen mit der bulgarischen Firma Litex. Zunächst sollen 150 Angestellte in Lowetsch am Band stehen und aus China stammende Great-Wall-Autoteile zusammenschrauben. "Aber je nach Nachfrage können wir auch in zwei oder drei Schichten produzieren und 50.000 oder sogar 70.000 Autos pro Jahr herstellen", sagt Litex-Marketingdirektor Iwo Dekow.
Bulgarien, das Armenhaus Europas, bietet niedrige Löhne und niedrige Steuern, die Arbeiter gelten aber als gut ausgebildet. Die ideale Startbasis für Great Wall. "Unsere Partner sehen in Europa einen strategischen Markt und wollen ihn schrittweise erobern - mit guten Produkten", sagt Dekow. "Aber es ist klar, dass wir erst mal auch Marktführer in Bulgarien werden wollen."
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Im Werk in Lowetsch werden seit November schon testweise Autos zusammengeschraubt: der Kleinwagen Voleex C10 und der Pick-Up Steed 5. Verkauft werden sie auch schon: für 16.000 bis 25.000 Lewa (8200 bis 12.800 Euro). 200 Stück fanden in Bulgarien schon einen Käufer, sagt Dekow. "Das ist doch ein großer Erfolg!" Das Interesse an der Marke, am Werk und an den Autos sei groß, die Reaktion der Kunden "durchweg positiv".
Neben dem guten Preis bietet Litex auch eine Fünf-Jahres-Garantie. 17 Händler gibt es schon in Bulgarien, 20 sollen es bis Ende 2012 werden. Sie stellen dem Kunden sein Auto binnen 24 Stunden auf den Hof. Bis Ende des Jahres will das Unternehmen drei weitere Modelle anbieten, darunter einen Geländewagen. Und "im Jahr 2016 will Great Wall bis zu zehn Modelle in Europa anbieten", erzählt Dekow. Dieses Mal könnte es klappen: Great Wall ist nicht nur der größte Geländewagenhersteller in der Volksrepublik, das Unternehmen hat schon Werke in rund einem Dutzend Ländern, darunter in Russland, Indonesien, Ägypten und der Ukraine.

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Andere chinesische Hersteller expandieren ebenfalls, allerdings mit anderer Strategie: Geely etwa hat 2010 den schwedischen Hersteller Volvo von Ford gekauft, Chery hat zusammen mit der italienischen DR Motor Ende vergangenen Jahres das Fiat-Werk im sizilianischen Termini Imerese übernommen. "So machen sie Fortschritte in Sachen Qualität", sagt Auto-Experte Yann Lacroix von Euler Hermes.
Und dabei sind sie seit dem Landwind-Crashtest im Jahre 2005 ein gutes Stück vorangekommen: Das Institut Euro NCAP, zuständig für die Sicherheitstests und für die Vergabe des europäischen Standards, bescheinigt den chinesischen Herstellern eine "spektakuläre Entwicklung". Das erste chinesische Auto hatte 2010 im Test zwei von fünf Sternen bekommen. Die nächsten beiden Modelle aus der Volksrepublik, getestet 2011, erreichten bereits vier Sterne.
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Quelle: AFP
goldfisch schrieb:
am 24. Februar 2012 um 14:31:50
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autobauer
na dann liebe angestellte in der autobranche.dabedeutet wenn die richtig auf den markt schlagen,viele arbeitslose für euch in
deutschland.nochmehr sozialfälle .da nützen billige autos auch nicht mehr,wenn ir überhaupt kein
geld mehr haben. vielleicht wollt ihr das so wie in amerika.jedes produkt
was ich in die hand nehme,kommt aus china oder anderen asia staat.toll.
sollte man mal etwas weiter denken.
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Hilde schrieb:
am 20. Februar 2012 um 15:21:46
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Autos
Endlich werden hier mal bezahlbare Autos gebaut. Durch unsere hohen Löhne und Lohnnebenkosten kann man sich ja kein deutsches Auto mehr leisten.
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Andy schrieb:
am 20. Februar 2012 um 15:01:34
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CHINA
Na klar die Fahren dann mit Biogas aus Reisabfälle.
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