05.12.2011, 11:20 Uhr | AFP
Die Bundesregierung schließt nach Informationen des "Spiegel" eine Verstaatlichung der krisengeschüttelten Commerzbank nicht aus. Wie das Nachrichtenmagazin vorab unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, könnte Berlin den Bankenrettungsfonds SoFFin reaktivieren und weitere Aktien des Finanzkonzerns übernehmen, falls die Commerzbank es nicht schaffe, sich bis zum Sommer genug Kapital zu beschaffen. Der Bund gehe davon aus, dass ihm bei einer Kapitalerhöhung die Mehrheit der Anteile zufallen würde. Berlin lehnt es demnach ab, nur die angeschlagene Commerzbank-Tochter Eurohypo zu übernehmen.
Die Commerzbank muss nach einer Vorgabe der europäischen Bankenaufsicht EBA wie andere europäische Banken bis Ende Juni 2012 ihre Eigenkapitalquote auf neun Prozent erhöhen. In den nächsten Tagen will die EBA mitteilen, wie viel Kapital sich die Finanzinstitute noch beschaffen müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Derzeit wird spekuliert, dass die Commerzbank bis zu fünf Milliarden Euro aufbringen muss, um die Auflagen zu erfüllen. Im Oktober hatte die Bank mitgeteilt, sie rechne damit, 2,9 Milliarden Euro beschaffen zu müssen.
Erst im Juni hatte die Commerzbank erfolgreich eine Kapitalerhöhung abgeschlossen und damit elf Milliarden Euro eingenommen. Mit dem Geld zahlte sie einen Großteil ihrer Verbindlichkeiten beim Staat zurück. Der Bund war Anfang 2009 mit 18,1 Milliarden Euro an stillen Einlagen bei der Commerzbank eingestiegen. Er hält darüber hinaus noch immer 25 Prozent plus eine Aktie an dem Unternehmen.
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Quelle: AFP
Meier schrieb:
am 15. Dezember 2011 um 19:55:01
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Verstaatlichung von Banken
Fünf Milliarden Euro fehlen nur, das kann doch mal vorkommen (laut Schäuble) und ist doch nicht so schlimm.
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Wähler schrieb:
am 15. Dezember 2011 um 19:50:07
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Verstaatlichung von Commerzbank
Wähle auf jeden fall bei der nächsten Bundestagswahl die Deutsche Bank und die commerzbank als regierungspartner.
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marlise schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 18:06:35
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bin kein Bankensachverständiger
hallo Rumpelstilz,vielleicht wäre es ganz gut,die Aktien billig zu kaufen u.später wieder zum erhöhten
Kurswert abzusetzen.Dann hätte der Staat und somit die Steuerzahler wenigstens mal etwas profitiert von diesem ganzen unsäglichen Bankenkrempel.Soviel ich weiß,hat man in Schweden in dieser Art vor einigen Jahren verfahren u.es ist für den Staat etwas übriggeblieben.Geht bei uns evtl.auch,es sei denn,man beherrscht die Grundrechenarten nicht,denn - ist was man nicht hat u.+ ist was einem gehört
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