29.08.2011, 13:38 Uhr | dpa
Der Conergy-Aufsichtsrat reicht Klage gegen Ex-Vorstände ein (Quelle: dapd)
Der Aufsichtsrat des angeschlagenen Solarunternehmens Conergy geht juristisch gegen die ehemaligen Vorstände des Unternehmens vor. Gegen Hans-Martin Rüter, Heiko Piossek, Christian Langen und Albert Edelmann sei am Donnerstag Schadenersatzklage in Höhe von 268 Millionen Euro beim Landgericht Hamburg eingereicht worden, teilte das Unternehmen auf der Hauptversammlung mit. Den ehemaligen Vorstandsmitgliedern wird unter anderem vorgeworfen, existenzgefährdende Risiken eingegangen zu sein. Conergy war 2007 in eine schwere Krise geschlittert und stand kurz vor der Pleite.
Ex-Vorstandschef Rüter wies die in der Klage erhobenen Vorwürfe als "substanzlos und nicht haltbar" zurück. In einem Rechtsgutachten im Auftrag des ehemaligen Vorstands seien keine Pflichtverletzungen festgestellt worden. Selbst ein Gutachten des Aufsichtsrats habe die meisten Punkte als nicht durchsetzbar oder rechtlich zweifelhaft bewertet, sagte Rüter.
Aktionärsschützer begrüßten die Klage. Sie sei "ein gutes Signal zur endgültigen Aufarbeitung der erheblichen Managementfehler der Vergangenheit", heißt es in einer Mitteilung der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) vom Freitag.
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Unternehmensgründer Hans-Martin Rüter war bis Ende 2007 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Heiko Piossek Finanzvorstand, Christian Langen und Albert Edelmann Vertriebsvorstände. Im ersten Halbjahr 2011 verbuchte das Unternehmen einen Verlust nach Steuern von 41 Millionen Euro. Die Solarbranche leidet unter einer schwachen Nachfrage, Überkapazitäten und einem massiven Preisdruck durch die Konkurrenz aus Asien.
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Quelle: dpa , t-online.de
gü schrieb:
am 27. August 2011 um 09:22:26
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Conergy
Komisch, da wird so ein Aufstand gemacht, was ja im Prinzip auch richtig sein kann. Aber die Banker und Politiker, die Milliarden
verbrannt haben und weiter vernichten, können ungestört weiter machen.
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gutachter schrieb:
am 27. August 2011 um 09:00:30
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conergy krise
Diese Firma ist nur ein Beispiel wie der Solarboom durch staatliche Subventionen hochgepuscht wordenist und jetzt zusammen
bricht. Es ist nicht nur Conergy, es werden auch die anderen Solarfirmen zusammenbrechen. Jetzt haben sogar 2 grosse Chinesen schon wirtschaftliche Probleme. Aber unser Sunventionssumpf und die Planwirtschaft wie sie Merkel und co aus der DDR kennen funktioniert halt nicht so ganz. Aber immer alles auf Kosten des kleinen Steuerzahlers.
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Fante schrieb:
am 26. August 2011 um 20:53:53
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Von nix kommt nix
Die DSW sollte sich lieber an die großen Fische wenden. Letztendlich waren es die gleichen Anleger, die lieber chinesische
Module gekauft haben, um ihre Rendite zu optimieren und damit Conergy in die roten getrieben haben. Dumm gelaufen liebe Anlager.
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