23.12.2011, 16:06 Uhr | dpa, dpa-AFX, dapd
Daimler setzt auf das Reich der Mitte: Konzernchef Dieter Zetsche sucht einem Magazinbericht zufolge einen Großaktionär in China. Der Manager bemühe sich seit geraumer Zeit um chinesische Investoren, berichtet das "Manager Magazin". Die Daimler-Aktie reagierte positiv.
Aus Konzernkreisen verlautete gemäß dem Magazinbericht, es ginge um eine Beteiligung von fünf bis zehn Prozent. Als Favorit nennt das Blatt den Staatsfonds China Investment Corporation (CIC). Gleichzeitig arbeiteten die Stuttgarter daran, ihr Joint Venture mit dem chinesischen Autohersteller Baic auszubauen. Ein Daimler-Sprecher wollte den Bericht in Stuttgart nicht kommentieren. An der Börse sorgte die Nachricht für Kursgewinne, der Titel gehörte zeitweise zu den Favoriten im DAX.
Ein Händler an der Frankfurter Börse erläuterte, dass ein Einstieg der Chinesen ein großer Gewinn für Daimler sein könnte. Das Reich der Mitte sei ein wichtiger Absatzmarkt. Die Regierung in Peking wiederum könnte als Aktionär des Autobauers ein Interesse daran haben, Auflagen zu lockern und Daimler zu bevorzugen.
Nun stellt sich laut dem Börsianer die Frage, wie ein Einstieg zum Beispiel eines chinesischen Staatsfonds praktisch vonstatten gehen könnte. Falls die Chinesen nach und nach Titel über den Markt zukaufen sollten, wäre dies positiv für den Aktienkurs. Negativ hingegen wäre eine Kapitalerhöhung, da dies den Gewinn je Aktie verwässern dürfte.
Daimler hat bislang zwei Großaktionäre aus der Golf-Region. Das Emirat Kuwait ist schon seit langem bei den Schwaben engagiert und hält knapp sieben Prozent. Der Staatsfonds Aabar aus Abu Dhabi stieg während der Branchenkrise 2009 ein und hält neun Prozent. Der Partner Renault/Nissan ist mit 3,1 Prozent beteiligt. Mit weiteren Großinvestoren könnte sich Daimler besser vor einer etwaigen feindlichen Übernahme schützen, weil weniger Aktien im Free Float erhältlich sind.
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Die Konkurrenten BMW und Volkswagen (VW) haben dagegen mit der Familie Quandt beziehungsweise dem Land Niedersachsen und der Porsche/Piëch-Familie eine stabilere Aktionärsstruktur.
Quelle: dapd , dpa-AFX , dpa
GLOBETROTTEL schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 17:38:41
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Chinesen bei DAIMLER
Verkaufe meine Daimler-Aktien zum Einstandspreis an jeden !
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ulli schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 09:49:21
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Daimler
hier geht es nur drum freie Aktien vom Markt zu nehmen und so den Heuschrecken einen Riegel vorzuschieben.
Je mehr Aktien gebunden
sind, sind dann weniger sind an der Börse zu verkaufen..ganz einfach
Mit sieben Prozent Anteil kommt niemand an Technologie, ist ja wesentlich einfacher einen Mercedes zu kaufen und dann zu nach zu bauen...manche
schreiben einen Müll hier.
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Daimler Fahrer schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 09:06:12
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Chinesische Investoren
Zetsche und die Aktionäre sind wohl Geistig nicht mehr fit. Die Chinesen wollen nur Technologie. Wenn Daimler auf
Chinesisches Geld angewiesen ist, muss man sich über den Vorstand Gedanken machen.
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