
10.08.2010, 10:45 Uhr | Financial Times Deutschland
Nach der Finanzkrise geht es wieder kräftig bergauf. Doch die Konzerne bleiben angesichts hoher Staatsverschuldungen und klammer Verbraucher skeptisch. Lesen Sie, wen der Aufschwung erfasst hat - und wer noch hinterher hinkt.
Kaum jemand hatte der Weltwirtschaft diesen rasanten Aufschwung zugetraut. Nach einem Horrorjahr 2009 haben viele Branchen schon fast wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Vor allem Autobauer, chemische Industrie und Luftfahrtbranche erleben ein Comeback. Getragen wird die Erholung in erster Linie von der starken Nachfrage aus den Schwellenländern und den besser laufenden USA.
Der Aufschwung scheint robust, doch viele Unternehmen bleiben skeptisch - zu bitter sind die Erfahrungen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Konzerne verunsichert vor allem die hohe Verschuldung vieler Staaten und die Angst davor, dass die Verbraucher als Reaktion auf die Krise ihr Geld zusammen halten.
Lesen Sie im Kasten, welche Branchen wieder verstärkt einstellen!
Quelle: Financial Times Deutschland
smartmax900 schrieb:
am 9. August 2010 um 00:25:18
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Zeitarbeit...
...ist das die Richtung in die es geht, ZEITARBEIT, will sagen, dass die Firmen Arbeitskraft abrufen, wann es ihnen in den Kram
passt und wenn's mal nicht optimal läuft, sorry, nächste Woche brauchen wir Dich nicht mehr.
Solch eine Situation ist für einen alleinstehenden gerade noch vertretbar aber sicher nicht für Familien.
Kündigungsschutz hin Wettbewerbsfitness her, wo bleibt die langfristige Perspektive? Antwort: Auf der Strecke.
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HRW schrieb:
am 8. August 2010 um 22:45:14
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Boom
1. Der Binnenmarkt ist im Eimer, abzulesen am Baugewerbe und daran, daß sich am billig billig noch nichts geändert hat. 2. Wenn
Zeitarbeitsfirmen mehr Leute einstellen bedeutet das in erster Linie Depression, weil die Betriebe dem Aufschwung nicht trauen und lieber Arbeitskräfte einstellen, die von ihrem Lohn kaum leben können und für die sie keine Verantwortung haben. Die Zeitarbeitsfirmen selbst übernehmen auch nur Verantwortung für sich selbst und nicht für ihre Beschäftigten.
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bärbel schrieb:
am 8. August 2010 um 20:22:21
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werner
Das ist eine Leistung, 200 Sklaven einzustellen für Niedrigstlohn und mit den Menschen handeln. Das ist Deutschland. Diejenigen die
Arbeit und viel Geld haben, sind halt leider die Zeitarbeitsunternehmen. Ich hoffe, daß die Deutschen vom Dornröschenschlaf aufwachen und die Zeitarbeitsfirmen meiden. Dann muss auch der Unternehmer umdenken!!!
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