30.03.2011, 18:07 Uhr | AFP
Will die Frauenquote: Familienministerin Schröder (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die Bemühungen der Bundesregierung, mit der Wirtschaft einen Konsens über eine Frauenquote für Führungspersonal zu erzielen, sind fehlgeschlagen. Ein Vier-Stufen-Plan von Frauenministerin Kristina Schröder (CDU) zur Einführung einer solchen Quote wurde bei einem Spitzentreffen in Berlin von führenden Wirtschaftsvertretern abgelehnt, teilten Vertreter von DAX-Unternehmen mit.
Der Personalvorstand von BMW, Harald Krüger, erklärte: "Es gab einen konstruktiven Dialog, aber den Stufenplan haben wir nicht bestätigt." Stattdessen kündigten die 30 führenden deutschen Unternehmen den Angaben zufolge an, im Laufe des Jahres individuelle Zielvorgaben für die Firmen zu veröffentlichen. Krüger hob hervor, dass es besonders in technischen Bereichen bislang sehr wenige Frauen in den Unternehmen gebe.
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sprach von einem Treffen mit "Licht und Schatten". Die Ergebnisse seien "nicht konkret genug", kritisierte sie. Von der Leyen sagte, sie halte an ihrem Ziel fest, dass 30 Prozent der Führungspositionen im Jahr 2020 mit Frauen besetzt sein müssten. Es sei zwar durchaus akzeptabel, den DAX-Unternehmen mehr Zeit zu lassen, aber der Prozess müsse einen Endpunkt haben.
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Laut "Berliner-Zeitung" ist im Schnitt bei den DAX-Konzernen nur jede sechste Führungskraft eine Frau (17,6 Prozent). Als erster DAX-Konzern führte die Deutsche Telekom die Frauenquote ein. Mindestens 30 Prozent der Führungspositionen will die Telekom bis 2015 mit Frauen besetzen. Der Konzern hat im vergangenen Jahr seinen Frauenanteil in den Chef-Etagen bereits deutlich erhöht. Andere DAX-Unternehmen zogen bisher nicht nach. Laut einer Umfrage der "Berliner Zeitung" lehnen die deutschen Großkonzerne sogar eine Quote für weibliche Führungskräfte mit überwältigender Mehrheit ab. 21 der 30 DAX-Unternehmen hätten den Vorschlag einer gesetzlichen Frauenquote zurückgewiesen.
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Quelle: AFP
Kinder schrieb:
am 30. März 2011 um 20:31:19
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erziehung
Frau Schröder sollte erst mal in Ruhe Ihr Kind zur Welt bringen...
Es ist zwar schon abgemachte Sache, daß Sie als :
"SehtalleherichmacheKarriereundbinMutter"-Frau herhalten" soll, doch ist schon jetzt nicht zu übersehen, daß Sie mit Ihrem Amt überfordert ist.
Die Erziehung ihres Kindes ist dabei die wichtigere und schwierigere -Aufgabe....- dies wird dann sicher an Tagesmütter delegiert...
Wie sagte Franz Kafka sinngemäß treffend: Es gibt keine größere Aufgabe als die Erziehung von einem Kind.
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Menorca schrieb:
am 30. März 2011 um 18:50:48
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Frauenquote
In unserem Unternehmen sind 65 % des ges Personals Frauen, vom Handwerker bis zum Koch, von der Buchaltung bis zur Wäscherei,
von der Geschftsleitung bis zu Gruppenleitung.
Unsere Erfahrungen sind positiv , trotz höherer Kosten z.B. Kondergärten mit Öffnungszeiten von 6:00 bis 20:00 Uhr mit Vollverpflegung und Betreung.
Aber ich würde mir von einer Frau Schröder nie vorschreiben lassen, wieviel Frauen ich zu Beschäftigen hätte. Das ist eine Unternehmerische Entscheidung!! Wie-Wo-Was und Menge!!
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Fragender schrieb:
am 30. März 2011 um 18:49:54
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Quotenschlag
Gab es vielleicht auch eine Kristina-Schröder-Quote? Oder ist mir ihre Leistung entfallen?
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