10.01.2012, 15:25 Uhr | dapd, t-online.de
Preissteigerungen machen private Krankenkassen zunehmend unattraktiv. Entsprechend groß ist bei den Versicherten die Bereitschaft zum Wechsel. Der Marktführer will von einem Mitgliederschwund allerdings nichts wissen.
Der größte deutsche private Krankenversicherer Debeka hat Berichten über einen Mitgliederschwund der Privatkassen widersprochen. Im vergangenen Jahr habe die Debeka rund 44.200 neue Mitglieder aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gewonnen, teilte das Unternehmen in Koblenz mit. Das seien doppelt so viele wie zwangsweise in die GKV abwanderten. Insgesamt wechseln den Angaben zufolge im Schnitt jährlich rund 100.000 Menschen mehr von der gesetzlichen in eine private Kasse als andersherum.
Durch Behauptungen, wonach es einen Trend zur gesetzlichen Krankenversicherung gebe, werde ein zukunftsfähiges System nur schlecht geredet, sagte Debeka-Vorstandschef Uwe Laue.
Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte berichtet, dass gesetzliche Kassen einen deutlichen Anstieg ehemaliger Privatpatienten verbuchten. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) forderte von den Privatkassen günstigere Tarife.
Laue kritisierte, einzelne Negativbeispiele würden in Pauschalurteile über die ganze Branche umgewandelt. Die Debeka habe die Tarife für Angestellte und Selbstständige zum Jahresanfang überhaupt nicht erhöht. Für Beamte seien die Beiträge erstmals seit zwei Jahren um 3,6 Prozent gestiegen. Bei der gesetzlichen Krankenkasse sei der Beitragssatz dagegen deutlich von 14,9 auf 15,5 Prozent erhöht und teilweise noch Zusatzbeiträge erhoben worden.
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Die Debeka ist nach eigenen Angaben mit rund 2,2 Millionen Versicherten die größte private Krankenversicherung in Deutschland.
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Quelle: dapd , t-online.de
Peet17 schrieb:
am 20. Februar 2012 um 15:25:16
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Debeka
Ich muß mal was zum Beitrag von karla sagen. Ich bin jetzt 67 Jahre und seit 30 Jahren bei der Debeka voll krankenversichert. Ich
habe zum 01.01.2012 eine Beitragtsanpassung von man höre und staune -3,79 Euro erhalten. Von unbezahlbaren Erhöhungen im Alter also keine Rede. Nicht nur Pauschalmeinungen bejahen sondern zuerst mal prüfen und dann schreiben.
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Otto72 schrieb:
am 3. Februar 2012 um 11:39:11
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PKV/Debeka
Ein Krankenversicherungssystem, bei dem mit einem Beitrag beliebig viele Personen wie Ehefrau und beliebig viele Kinder
beitragsfrei mitversichert sind, ist nicht sozial gerecht sondern wirtschaftlich nicht funktionsfähig. Es ist auch unsozial, weil ein doppelt abhängig beschäftigtes Ehepaar mit keinem oder wenig Kindern für die kostenfrei Mitversicherten aufkommen muss! Würde jede Person einzeln versichert und könnte jeder zusatzversichern, was er möchte, wären Beiträge und Leistungen besser!
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Berater schrieb:
am 28. Januar 2012 um 18:31:20
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PKV
Die PKV ist inzwischen in der recht "grausamen" Realität angekommen, was die Lebenserwartung und die daraus resultierenden,
hohen Kosten betrifft. Die GKV
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