03.11.2011, 18:25 Uhr | dpa-AFX
Die Desertec Industrie-Initiative DII treibt ihr gigantisches Wüstenstromprojekt Desertec voran. "Im Dezember werden wir eine Vereinbarung mit Algerien unterschreiben, um ein weiteres Referenzprojekt auf den Weg zu bringen", sagte Geschäftsführer Paul van Son dem "Handelsblatt". Es ist das dritte Projekt, das die Initiative derzeit vorbereitet. Andere sind in Marokko und Tunesien geplant. Van Son will damit beweisen, dass die Idee funktioniert, Strom fernab in den Wüsten Afrikas mit riesigen Solar- und Windparks zu produzieren und ihn nach Europa zu schaffen.
Bis 2050, so die Pläne, könnten die Wüstenkraftwerke "bis zu 15 Prozent des Stroms liefern, der dann in Europa verbraucht wird". Ein Milliardenprojekt, bei dem van Son mit seinem 35-köpfigen Team eine Anschub- und Koordinierungsfunktion übernimmt.
Derzeit bereiten sie einen Roll-out-Plan vor. "Voraussichtlich im Herbst kommenden Jahres können wir die Roadmap "Eumena 2050" vorlegen", kündigte van Son an. Der Plan unterteilt sich in drei Phasen: In der aktuellen Referenzphase entstehen in Nordafrika die ersten Solarkraftwerke. Danach folgt eine Anlaufphase bis etwa 2035, in der DII die Stromproduktion im größerem Stil testet. Für die Zeit danach erwartet die DII, dass sich der Wüstenstrom dann auf dem Markt etabliert.
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Bis dahin ist das Wüstenstromprojekt dringend auf Steuergeld angewiesen. "Staatliche Hilfen werden wir wenigstens 15 Jahre lang brauchen", schätzt van Son. Das könne zwar kein Land alleine finanzieren, aber es sei klar, "dass Deutschland als treibende Kraft eine wichtige Rolle spielen" wird. Das erste Kraftwerk entsteht in Marokko mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt. Das erste Teilprojekt mit 150 Megawatt werde je nach eingesetzter Technik, so van Son, bis zu 600 Millionen Euro kosten.
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Quelle: dpa-AFX , t-online.de
Tell59 schrieb:
am 1. November 2011 um 18:45:46
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Der programmierte Wahnsinn
Egal welche Technologie, Sonne, Windkraft, oder andere – das Geheimnis niedriger Erzeugungskosten (und damit
niedriger Verbraucherpreise) ist stets die NÄHE der Generierung zu den Verbrauchern. Tausende km HV-Leitungen und „Smart-Grid“ sind Schildbürgerei zur Potenz und mit starken Landschaftsschädigungen und Bürgerbelästigungen verbunden. Lobbyisten „erzählen“ unseren Politikern aber nur von jenen „Lösungen“, die ihren Brötchengebern konvenieren. Das wird uns noch teurer kommen, als Atomkraft.
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badbremer schrieb:
am 1. November 2011 um 18:24:32
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Wüste
Einfach toll . Die planen bis 2050 . Dabei wissen sie nicht einmal , was 2013 ist . Ausserdem verbrennen die unsere Steuern . Und das
im Auftrag der Grünen . Hauptsache da steht ÖKO dran . Schon gibt es Geld .
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Hammer schrieb:
am 1. November 2011 um 18:04:56
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Desertec
Mit diesem DESASTERTEC füllen sich einige wenige auf unsere Kosten die Säcke und manche finden das auch noch gut und innovativ.
Wir bauen den Wüsten-Aktivisten auch noch teure Landeplätze für ihre "Notlandungen", mit denen Sie uns Ungläubigen das Licht abschalten, wann immer sie auch wollen! Ein paar km nach unten gebohrt, gäbe es genügend nachhaltige regionale Energie zu sicheren und billigeren Konditionen!
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