02.09.2011, 12:44 Uhr | dpa-AFX
Fachärzte arbeiten zu wenig für ihr Honorar (Quelle: Reuters)
Die Deutschen arbeiten im Schnitt wieder 41 Stunden pro Woche - und damit wieder genauso lang wie vor der Wirtschaftskrise. In der Krise betrug die Arbeitszeit eineinhalb Stunden weniger, so eine Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.
Im ersten Quartal dieses Jahres erreichten die Vollzeitbeschäftigten wieder das Arbeitszeitvolumen aus dem dritten Quartal 2008 vor dem Ausbruch der Krise, berichtete das IAQ.
Besonders stark waren die Schwankungen in der Metall- und Elektroindustrie mit bis zu drei Stunden Differenz. Die aktuelle Arbeitszeitverlängerung gehe weit über den Effekt des Abbaus der Kurzarbeit hinaus, kommentierte IAQ-Forscherin Christine Franz ihre Analyse. Erneut sei die Flexibilität der Arbeitszeiten in Deutschland belegt, erklärte ihr Kollege Steffen Lehndorff. Die Arbeitszeitverlängerungen verhinderten aber auch Neueinstellungen.
Der Anstieg dürfte aber laut dem Vorsitzenden des DBV im Rahmen der Inflationsrate bleiben. zum Video
Die IG Metall forderte in einer Reaktion die Metallarbeitgeber zu mehr Festeinstellungen auf. "Es gibt genug Arbeit in den Betrieben und für viele Beschäftigte sind die Arbeitszeiten nach der Krise wieder länger geworden", sagte Helga Schwitzer, Vorstandsmitglied und Tarifexpertin der IG Metall, laut einer Mitteilung in Frankfurt. Es sei die Zeit für stabile Jobs statt weiterer Ausdehnung der Arbeitszeiten und prekärer Beschäftigung.
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Quelle: t-online.de , dpa-AFX
Theko schrieb:
am 5. September 2011 um 09:54:39
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Deutsche arbeiten wieder länger
Wer`s glaubt! Mehrarbeit wird in den letzten beiden Jahren von Illegal arbeitenden Polen, Tschechen,
Bulgaren und Rumänen ausgeführt.
Ja, Ja seit 1.Mai dürfen die Polen legal hier arbeiten. Warum wird dagegen nichts unternommen? Weil ein Sozi dem anderen Sozi kein Auge aushackt.
Da halten sogar die Gewerkschaften (Großtuer) die Füsse still.
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Mephisto schrieb:
am 4. September 2011 um 22:32:00
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Deutsche arbeiten wieder länger
Nur die, die Arbeit haben, arbeiten länger, mitunter sogar viel länger. Aber es haben immer weniger
wirklich Arbeit, d. h. einen Vollzeitjob. Viele wursteln sich nur noch durch und viele bekommen keinen oder haben es aufgegeben. Es gibt nur noch wenige Groß- und mittelständige Unternehmen, die einigermaßen guten Lohn bezahlen. Löhne sind aber im Allgemeinen stetig gesunken mit Kunstgrriffen im Arbeitsrecht. Nur Beamte und Volksvertreter gehören nicht dazu.
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Mephisto schrieb:
am 4. September 2011 um 22:20:06
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Deutsche arbeiten wieder länger
Mit solchen statistischen Allgemeinplätzen, die nicht wirklich ausgewiesen oder nachgewiesen sind, kann
keiner was anfangen. Es wird nur versucht, irgendwelche Themen zur Inszenierung scheinbarer Politikinteressiertheit aufzugreifen und von der wirklich Politik abzulenken. Das Volk hat es längst bemerkt, wohin die Reise geht. Es wird immer weniger Arbeit geben und die, die durch Tariflöhne vorläufig gesichert ist, wird auch weniger. Also kommt es zum Niedriglohn. Die Rentenkasse wirds merken
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