10.12.2011, 13:27 Uhr | dpa
Das wird die Börsianer freuen: Die deutschen Premium-Hersteller im Automarkt rollen weiter auf der Erfolgswelle voran. Die Weihnachtsferien fallen bei BMW, Audi, Mercedes und Porsche kürzer aus. Grund ist der anhaltende Nachfrageboom, wie die "Automobilwoche" berichtet.
Die BMW-Werke seien zu mehr als 110 Prozent ausgelastet, berichtete das Blatt unter Berufung auf Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt. Um den hohen Bestelleingang abzubauen, werde BMW seine Werksferien in München, Regensburg, Oxford und Spartanburg auf eine Woche verkürzen. Andere Werke würden aufgrund anstehender Wartungsarbeiten etwas länger geschlossen.
"Mercedes-Benz hält die Bänder über den Jahreswechsel so kurz wie möglich an", zitierte die Zeitung einen Sprecher. Möglichst nur eine Woche lang solle pausiert werden, lediglich in Sindelfingen seien wegen nötiger Umbauten für die neue S-Klasse zwei Wochen erforderlich.
Aktuelle Stellenangebote für Ingenieure, Kundenberater und Absolventen in Ihrer Wunschregion finden.
Jobsuche starten
"Die Auftragslage bei Audi ist hervorragend, die Werke sind voll ausgelastet», zitierte die Automobilwoche einen Sprecher. Audi sei auf gutem Weg, den angepeilten Rekordabsatz von 1,3 Millionen Fahrzeugen in diesem Jahr zu übertreffen."
Bei Porsche soll am Standort des 911ers in Stuttgart ebenfalls nur eine Woche pausiert werden. Im Werk Leipzig (Panamera und Cayenne) gebe es zwar volle zwei Wochen Pause, im Januar stelle das Werk aber vom Zwei- auf Dreischichtbetrieb um, vor allem dank anhaltend hoher Nachfrage aus China.
Der Autobauer BMW spricht mit der amerikanischen Opel-Mutter General-Motors (GM) über eine Zusammenarbeit. "Wir sprechen mit GM über verschiedene Themen bei Zukunftstechnologien", sagte ein Konzernsprecher. Nicht kommentieren wollte er einen Bericht der "Wirtschaftswoche", wonach ein Kooperationsvertrag zwischen den beiden Autokonzernen kurz vor dem Abschluss steht.
Das Blatt berichtete am Wochenende unter Berufung auf Branchenkreise, BMW werde künftig Zugang zur Brennstoffzellen-Technologie von GM erhalten und sich im Gegenzug an den Forschungskosten in diesem Bereich beteiligen. Die Verhandlungen liefen auf Hochtouren und seien weit fortgeschritten. Nach der Automesse in Detroit Mitte Januar solle die Partnerschaft mit einer Absichtserklärung besiegelt werden. Auch zu diesen Details wollte der BMW-Sprecher nichts sagen.
Der Newsletter bietet Ihnen die wichtigsten Meldungen aus der Welt von Wirtschaft und Geldanlage werktags kostenlos per E-Mail. Jetzt abonnieren!
Quelle: dpa
brian f schrieb:
am 4. April 2012 um 17:22:37
(0)
(0)
Autoboom
fortsetzung: Und ich zahl halt keine 30 ooo Euro für nen lausigen Golf, an dessen bau viele schlecht bezahlte Zeitarbeiter
beteiligt sind,d ann hol ich mir lieber nen billigen Amerikaner ins Haus...
mehr
Kommentar melden
brian f schrieb:
am 4. April 2012 um 17:21:41
(0)
(0)
Autoboom
jedes Auto das momentan exportiert wird, muss mit sehr hohen Preisen im Inland quersubventioniert werden, denn im Ausland werden die
Kisten nur gekauft weils im Verhältnis billig sind, denn wie sagt doch Prof. Sin: Der Export brummt darf nicht gefäjhrdet werden, die Löhne absenken - notfalls muss der Arbeiter eben Aufstocken, naja und bei den Autofritzen ist es ja Gang und Gäbe das vile Zeitarbeiter fürs halbe Gehalt beschäftigt werden und oft aufstocken müssen, ebenso bei den Zuliederern
mehr
Kommentar melden
rosa199 schrieb:
am 12. Dezember 2011 um 10:20:54
(0)
(0)
Autoboom
Opel Opa : Was zeigt uns das ? Sich regen bringt Segen ! Glückwunsch !
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Der Bau der Fahrzeuge dauert bis zu zehn Monate. zum Video