11.01.2012, 13:06 Uhr
Mit einem Beherrschungsvertrag will die Deutsche Bank die Integration der Postbank vorantreiben. Beide Unternehmen teilten mit, dass sie mit Verhandlungen über einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag begonnen haben. Verliert die Postbank nun komplett ihre Eigenständigkeit?
Die Deutsche Bank verfügt derzeit über 52 Prozent der Anteile am Bonner Konzern mit seinen etwa 14 Millionen Kunden. Doch das dürfte sich schon in den nächsten Wochen schlagartig ändern: "Wir gehen davon aus, dass wir Ende Februar über 90 Prozent der Aktien der Postbank halten werden", sagte ein Sprecher der Deutschen Bank. Dazu wolle die Bank eine Option ziehen, um die restlichen Anteile von der Deutschen Post zu erwerben.
In dem Fall würde der Großaktionär auch über die erforderliche Mehrheit von 75 Prozent an der Postbank verfügen, um einen solchen Beherrschungsvertrag durchzusetzen. Bis zur Hauptversammlung wollen die beteiligten Unternehmen die Verhandlungen abschließen. Schon im Juni diesen Jahres könnte die Hauptversammlung der Postbank den Vertrag beschließen.
"Sicherlich hätten wir nach Wirksamwerden des Vertrags mehr Möglichkeiten, die Postbank in den Deutsche-Bank-Konzern zu integrieren", sagte ein der Sprecher des Mehrheitsaktionärs. Die Kunden werden nach Angaben beider Institute von der Integration nichts spüren. "Die Marke Postbank bleibt erhalten", sagte ein Postbank-Sprecher. Auch der Vertrieb bleibe eigenständig.
Am Ende des gesamten Prozesses könnte die Deutsche Bank die Postbank aber von der Börse nehmen. Dazu ist es allerdings erforderlich, dass der Mehrheitsaktionär auf einen Anteil von über 95 Prozent kommt. In dem Fall könnte die Deutsche Bank die noch verbliebenen Minderheitsaktionäre mit dem sogenannten Squeeze-out-Verfahren zwangsweise abfinden und aus dem Unternehmen drängen.
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Spekulationen der vergangenen Wochen, dass das Institut weitere Postbank-Aktien zukaufen würde, um auf diese Schwelle zu kommen, wollte ein der Sprecher der Deutschen Bank nicht weiter kommentieren.
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Quelle: dpa-AFX , dapd
Betroffener schrieb:
am 6. Februar 2012 um 17:58:04
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Postbank
Wenn sich die Raffhälse der Deutschen Bank die Postbank endgültig einverleibt haben, werde ich meine Postbank-Konten sofort auflösen!!
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Sauerland schrieb:
am 12. Januar 2012 um 10:01:00
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Renditen beim Geschäft
ist das einzige was Ackermann will. Bei der Postbank sitzen die Privatkunden mit ihren Dispos. Genau die Kunden die
die Deutsche Bank schon vor Jahren rausgeschmissen hat weil sie angeblich nichts bringen. Komisch jetzt kauft der eine ganze Bank mit solchen Kunden, warum wohl. Weil der Dispozins das beste Geschäft der Bank ist (bis zu 19%). Mal sehen wann die Kunden dort vergrault werden und dann freiwillig abwandern. Noch bin ich zufriedener Kunde der Postbank.
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Nix schrieb:
am 11. Januar 2012 um 19:40:22
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Postbank
Wenn die Deutsche Bank als Heuschrecke aufritt, wächst kein Gras mehr. Für zurückliegende Zeit wird bei der Postbank
Geldforderungen angefordert, obwohl man auf der Sicheren Seite sein sollte. Im Fernsehbericht mal vor Monaten gezeigt. Schon von Ackermann übernommen. Jetzt bieten die 3,7 Prozent Zinsen auf Sparbuch, Finanzamt freuts.
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