23.12.2011, 15:54 Uhr | dapd
Der deutsche Wirtschaft droht 2012 ein herber Rückschlag. So erwartet die Deutsche Bundesbank ein Wirtschaftswachstum von nur noch 0,6 Prozent. Im laufenden Jahr wird die Konjunktur um voraussichtlich drei Prozent steigen. Im Juni hatten die Ökonomen der Zentralbank noch eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 Prozent für das kommende Jahr vorausgesagt.
Allerdings macht die Bundesbank Hoffnung, dass der Einbruch nicht allzu nachhaltig ausfällt. Nach einer "Durststrecke im Winter" werde "die allmähliche Fortsetzung des Aufschwungs bereits im Verlauf des nächsten Jahres" einsetzen, erklärte die Bundesbank. Für 2013 sei deshalb mit einem Wachstum von 1,8 Prozent zu rechnen. Voraussetzung sei aber, dass es zu "keiner weiteren signifikanten Verschärfung der Staatsschuldenkrise" komme.
Der Arbeitsmarkt soll nach dieser Prognose glimpflich davonkommen. Die Bundesbank erwarte keinen nennenswerten Rückgang der Erwerbstätigkeit. Im Durchschnitt dürfte die Arbeitslosenzahl im nächsten Jahr knapp unter drei Millionen liegen, eine Quote von 7,0 Prozent. Im Sommer hatten die Ökonomen der Zentralbank noch deutlich unter drei Millionen Arbeitslose vorausgesagt.
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Die Inflation soll sich wieder beruhigen. Für 2012 und 2013 sei mit einer Jahresteuerung von 1,8 Prozent beziehungsweise 1,5 Prozent zu rechnen, was wieder im stabilitätsgerechten Rahmen nach der Definition der Europäischen Zentralbank (EZB) von unter zwei Prozent liege. Für das laufende Jahr erwarten die Bundesbanker eine Teuerungsrate von 2,5 Prozent.
Allerdings ist die Prognose nicht ohne Vorbehalte. Sollte die Schuldenkrise weitergehen oder sich gar verstärken, wären "erhebliche Abwärtsrisiken" vorhanden. Zusätzliche Belastungen könnten sich aufgrund der starken Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft ergeben, sollte sich die Wirtschaftsdynamik in den Schwellenländern stärker abflachen.
Quelle: t-online.de , dapd
aha schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 21:20:17
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Wirtschaft
oh man, man kann es nicht mehr hören. Wieder einmal wird rechtzeitig suggeriert wie schlecht es um die Wirtschaft steht. Und nur
um Tarifverhandlungen und damit verbundene Lohnsteigerungen im Keim zu ersticken. Kann nur hoffen, das der kleine Bürger dies erkennt und sich nicht für dumm verkaufen lässt. Die Gewerkschaften und die Politik sollten sich noch fragen wie Lange es noch gut geht, wenn die Schere zwischen arm und reich weiter auseinander geht.
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krause93 schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 21:17:15
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(24)
Vollbremsung der Wirtschaft
Ich frage mich was die uns hier schon wieder erzählen wollen. Die sollten den ganzen Prognosequatsch lassen und
einfach nur jeden Tag arbeiten gehen, so wie wir. Aber man brauch ja einen Grund warum es uns immer besch... geht.
Nun ist mal wieder der Winter schuld. Aber dank Klimawandel gibt es ja bald keine Winter mehr, oder doch??
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Bennert schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 20:49:02
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(17)
Wirtschaft
Der wirtschaft droht eineVollbremsung, weil es die medien sugerieren, und sie politik so will. Wuerde weniger darueber berichtet,
bzw. Aengste geschuert werden, wuerden die leute auch investieren, kaufen etc.
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