24.03.2011, 09:59 Uhr | dapd
Kurzarbeit wegen Japankrise: Es trifft wahrscheinlich wieder die Automobilbranche (Foto: dpa)
Die Japankrise erreicht die Unternehmen in Deutschland: Arbeitnehmer einzelner Branchen müssen sich offenbar auf Kurzarbeit einstellen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit erwägen einige Firmen, die auf japanische Zulieferer angewiesen sind, eine Kürzung der Arbeitszeiten. "Uns liegen erste Anfragen aus dem Automobilbereich vor", sagte eine Sprecherin der Behörde der "Süddeutschen Zeitung" (SZ).
Sie rechnet damit, dass in den nächsten Wochen auch die ersten Anträge auf Kurzarbeitergeld wegen der Japankrise eingehen werden.
Noch könnten Betriebe, die auf Lieferungen aus Japan angewiesen sind, Engpässe ausgleichen, sagte sie. "Wir spüren aber schon jetzt einen gestiegenen Beratungsbedarf bei den Unternehmen. Die wissen ja, dass in ihren Lagern früher oder später die Teile aus Japan fehlen."
Wie viel ein Mensch verdienen muss, um ohne staatliche Hilfe ein anständiges Leben führen zu können. zum Video
Laut Bundesagentur ist die Auszahlung von Kurzarbeitergeld wegen der Japankrise möglich, sofern das Unternehmen nachweisen kann, dass "Lieferengpässe nicht durch andere Lieferanten oder aus Lagerbeständen kompensiert werden können".
Bei der Kurzarbeit kommt die Bundesagentur für einen Teil der Verdienstausfälle auf, die verkürzte Arbeitszeiten verursachen.
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Quelle: t-online.de , dapd
Tommi schrieb:
am 26. März 2011 um 15:44:11
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Kurzarbeit
Das muss sein, denn woher sollen den sonst die armen Aktionäre und Lobbyisten (Gewerkschaftler) Ihre Kohlen her bekommen? Doch
nur von den Kleinanlegern oder Arbeitnehmern. Große Sprüche der Gewerkschaften, seit 10 Jahren sich für die Zeitarbeiter stark zu machen. Negativ! Lieber sich von einem porschefahrenden Herrn Ernst dumme Sprüche anhören! Das beeindruckt. Von Schwarz- Gelb reden wir erst gar nicht, aber Rot- Grün die Bürgernahen, sind doch auch nur Sprücheklopfer.(Siehe Windenergie)
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Theko schrieb:
am 26. März 2011 um 14:34:48
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Kurzarbeit
Keine Angst der Staat wird auch weiterhin alle Unterstützen. Bestimmt auch wieder die Automobilindustrie! Was ich aber komisch
finde, daß trotz Kurzarbeit und Gejammer über Lohneinbusen trotzdem ein 14 Tage Karibicurlaub und zusätzlich noch ein Skiurlaub von mind. 5 Tagen gemacht werden kann! Und das sind keine seltenen Fälle. 70% meiner Bekannten die in Kurzarbeit waren konnten sich diesen Luxus erlauben. Ich maloche die ganze Zeit aber für solch einen Urlaub reicht es nicht. (Sozialstaat)
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rebell schrieb:
am 25. März 2011 um 11:27:36
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Hugoline
seh ich genauso.. Es geht hier aber den meisten (denke ich) Mitteilenden um die großen Firmen, nicht unbedingt um kleine und
mittelständische (bis 30 MA) Firmen.
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