08.04.2011, 16:24 Uhr | dpa, jdc
Wichtig für die Deutschen: genügend Geld im Alter (Foto: imago) (Quelle: imago)
Immer mehr Deutsche haben laut einer Umfrage Angst vor steigenden Abgaben und einer ausufernden Staatsverschuldung. Ihre Ansprüche an den Sozialstaat wollen sie dagegen nicht herunterschrauben. Gefragt nach der Leistungsfähigkeit des deutschen Wirtschafts- und Sozialmodells mit Blick auf das Jahr 2020 antworteten 63 Prozent, dass die Zahlung aus der gesetzlichen Rentenversicherung niedriger ausfallen wird. Abgaben und Steuern werden nach Ansicht von 78 Prozent steigen. Das geht aus einer Infas-Umfrage für die Bertelsmann Stiftung hervor. Zugleich befürchten die Befragten sinkende Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (61 Prozent) und der Pflegeversicherung (50 Prozent).
Um die soziale Sicherheit müsse sich vor allem der Staat kümmern, meinen 93 Prozent der 1000 Befragten. Aber auch jeder Einzelne sei gefordert. Skeptisch beurteilt die Mehrheit auch die Entwicklung des sozialen Zusammenhalts. So glauben 63 Prozent, dass die Einkommensunterschiede größer werden. 51 Prozent fürchten, der soziale Zusammenhalt werde schwächer. Und 42 Prozent erwarten, dass die individuellen Aufstiegschancen schlechter werden.
Die Umfrage zeigt, dass die Bürger vom Staat vor allem die Sicherstellung des Lebensstandards im Alter fordern. Rund 70 Prozent der Befragten wünschen sich deshalb Löhne, mit denen der Lebensunterhalt und die Altersvorsorge bestritten werden können.
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Deutlich optimistischer sehen die Befragten die wirtschaftliche Entwicklung. 44 Prozent geben an, in zehn Jahren sei es um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen besser bestellt als heute; lediglich 19 Prozent glauben das nicht. 38 Prozent erwarten ein stärkeres Wirtschaftswachstum. Trotz der oft betonten Defizite im deutschen Bildungssystem glauben 41 Prozent an eine größere Leistungsfähigkeit der Schüler im internationalen Vergleich im Jahr 2020; nur 18 Prozent denken, das Leistungsniveau werde sinken.
"Bei aller Freude über das große Zutrauen in die Wirtschaftskraft unseres Landes müssen wir erhebliche Anstrengungen unternehmen, dass der soziale Zusammenhalt nicht verloren geht", sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Gunter Thielen. Schlüssel seien gute Bildungschancen für alle.
Quelle: dpa , t-online.de
Rainer schrieb:
am 8. April 2011 um 19:45:09
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schwarz/gelb
Schwarz/gelb betreibt gewissenlose Klientelpolitik zum Schaden
des kleinen Mannes. Betrügerische Banken werden von ihr
gestützt
und spekulieren weiter. (Griechenland,Irland, Spanien, Portugal usw.)
Für die Schäden kommt der Steuerzahler auf nicht die Betrüger.
Schwarz/gelb verlängert die Laufzeit der A!KW zugunsten ihres
Klientels der AKW-Betreiber. Die AKW sind ja sooo sicher.
Jetzt die angebliche Wende.
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Stefan schrieb:
am 8. April 2011 um 19:39:36
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Kettenbach
Schröder ist selbstständiger Fachanwalt und international
stark gefragt das ist sein Beruf.
Warum sollte er sein Buch
verschenken......? Tun das andere?
Schröder ist kein aktiver Politiker mehr.
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Ich schrieb:
am 8. April 2011 um 19:38:30
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@Sohn eines Beamten
Du Sohn bist völlig im Eimer! Was du der Öffentlichkeit hier präsentierst ist völliger Schrott und gelogen! Dich
sollte man mal auf deine körperlichen Merkmale untersuchen!
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