22.03.2010, 11:27 Uhr | AFP
China wird bei Auslandsinvestitionen deutscher Firmen immer beliebter (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die deutsche Industrie setzt in diesem Jahr wieder stärker auf Auslandsmärkte. Das belegt eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter rund 9000 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, die dem "Handelsblatt" nach eigenen Angaben vorliegt. Vor allem China gewinnt bei deutschen Unternehmen an Attraktivität. Auch die Exporte ins Reich der Mitte sind zuletzt wieder stark gestiegen. 2009 wurden dorthin sieben Prozent mehr Güter exportiert als noch im Vorjahr wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
"Die Stimmung der Wirtschaft verbessert sich zusehends, das zeigen jetzt auch die Auslandsinvestitionspläne deutscher Unternehmen", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann dem "Handelsblatt". 44 Prozent der deutschen Industrieunternehmen möchten im laufenden Jahr im Ausland investieren. In den Krisenjahren 2008 und 2009 war der Anteil auf zuletzt 40 Prozent gesunken.
Vor allem China und Asien werden für die Unternehmen immer wichtiger. 37 Prozent der Unternehmen wollen in China investieren. Im Vorjahr hatten das nur 32 Prozent vor. Der Anteil der Unternehmen, die Investitionen in anderen Ländern Asiens planen, stieg von 22 auf 26 Prozent.
Mehr als die Hälfte aller Unternehmen (56 Prozent) verbindet mit dem Kapitaleinsatz im Ausland vor allem ein Ziel: Sie wollen auch außerhalb des Heimatmarktes Kundendienste und Vertriebsstellen aufbauen, und so bestehende Märkte sichern. Das Motiv, aus Kostengründen im Ausland zu investieren, rückt laut DIHK-Umfrage dagegen in den Hintergrund. Nur 28 Prozent nennen diesen Grund.
AFP
harras schrieb:
am 26. März 2010 um 16:42:50
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raffgier
wenn wegen raffgier die firmen ins ausland gehen, dann sollte man diese bei einfuhr ihrer produkte mit einem strafzoll belegen.
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ich schrieb:
am 25. März 2010 um 09:16:08
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Deutsche Industrie investiert mehr im Ausland
...tja, dort ist eben viel Nachholbedarf! Verdenken kann man es den Unternehmen nicht
unbedingt. Es wird dort produziert, wo auch abgenommen wird - betriebswirtschaftlich eigentlich logisch. Die Personalkosten sind eher selten ausschlaggebend, da es in den aufstrebenden Nationen durchschnittlich 30% Lohnzuwächse gibt.
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Deutscher schrieb:
am 24. März 2010 um 10:41:38
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Investionen
Natürlich im Ausland, der € 1 Lohn ist noch nicht durchgängig in Deutschland.
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