20.12.2011, 16:34 Uhr | t-online.de mit dpa-AFX
Bei der Post brummt das Geschäft und spült damit ordentlich Geld in die Kassen. Doch was macht der ehemalige Staatskonzern mit so viel Barem? Pünktlich zu Weihnachten erwägt Finanzchef Larry Rosen ein Geschenk für seine Aktionäre. Halte der Trend der vergangenen Quartale an, "würde uns das mittelfristig in eine Position bringen, in der wir über überschüssige Liquidität verfügen", erklärte der Manager in der "Financial Times Deutschland". Im Klartext heißt das: eine Sonderdividende für die Anteilseigner rückt in greifbare Nähe. Die Aktie steigt.
Die hohen Bargeld-Reserven würden dem DAX-Konzern zwar eine höhere Kreditwürdigkeit bescheren. Gleichzeitig schränke so viel Cash aber auch ein, erklärte Rosen. So fühle sich die Post mit ihrem aktuellen Rating wohl. Dieses spiegele eine angemessene Bilanzstruktur wider. Die Agentur Standard & Poor's bewertet die Post derzeit mit "BBB+".
Eine bessere Bewertung bietet der Post zwar eine günstigere Finanzierung. Doch die Liquidität muss dann ständig vorgehalten werden, um das bessere Rating zu sichern. Und das schränkt ein. Denn das Geld kann nicht investiert werden. Sonst droht eine Rückstufung.
Die Deutsche Post hatte Ende September Barmittel von 2,8 Milliarden Euro und einen operativen Cashflow von 1,1 Milliarden Euro ausgewiesen. Rosen erwägt zwar auch, Geld in Zukäufe zu stecken. Infrage kämen aber lediglich kleinere, ergänzende Übernahmen.
"Zukäufe machen immer dann Sinn, wenn es Lücken im strategischen Portfolio zu füllen gilt. Das ist bei DHL nicht der Fall. Auf unserer Landkarte gibt es keine weißen Flecken", sagte Rosen der Zeitung.
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Ein Post-Sprecher erinnerte allerdings daran, dass die Pläne nicht neu seien. Im Zuge seiner Finanzstrategie habe der Konzern bereits im März 2010 klare Prioritäten für den Fall gesetzt, dass die Geldbestände zu stark anschwellen sollten. An erster Stelle stehe das organische Wachstum, an zweiter Stelle die Ausfinanzierung der Pensionsverpflichtungen. Dann folgten eine mögliche Verbesserung des Ratings und an vierter Stelle eine Sonderdividende.
Quelle: dpa-AFX , t-online.de
Gustav schrieb:
am 8. März 2012 um 07:20:44
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Sonderdividende für die Post-Anteilseigner
Herr Wulff bekommt 200.000 € im Jahr plus 280.000 € für Büro, Auto, Fahrer etc. Die Banken
bekommen Geld für ihre Griechenland Abschreibungen. Die Griechen selbst bekommen Geld. Die Post kündigt eine Dividende für ihre Aktionäre an.
Nur für die, welche alles mit ihrer Arbeit geschaffen haben, ist kein Geld da.
In der aktuellen Tarifrunde im Öffentlichen Dienst sagen die Arbeitgeber, die Kasse ist leer. Dagegen sind IG Metall und die Autohersteller gegenüber ihrem Personal anders aufgetreten.
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lorena schrieb:
am 12. Dezember 2011 um 14:23:55
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DP erwägt Sonderdividende
da lob ich mir doch mein volkswagenwerk im wolfsburg.
seit jahrzehnten bekommen dort alle mitarbeiter nicht nur
aktien geschenkt sondern ein besonders großzügiges WG. Unverständlich dass das in D keine schule macht, sodaß auch die,die am schwersten für das unternehmen arbeiten (unteren Lohngruppen) an dem erarbeiteten Gewinn somit teilhaben läßt und ihnen damit unverhofft so eine besondere Freude macht, in D. wissen fast alle firmen nicht mehr, was man an wirklich treuen Mitarbeitern haben.
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Postler schrieb:
am 12. Dezember 2011 um 14:08:33
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Sonderzahlung
Kein Weihnachtsgeld kein Urlaubsgeld (Beamte) 10 bis 11 Stunden arbeiten und zustellen am Tag, da können die Chefs das Geld ja
rausschmeißen. Aber nichts für die Mitarbeiter. Warum auch?
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