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Deutsche Post kämpft mit Paketflut

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Deutsche Post kämpft mit Paketflut

16.09.2011, 07:30 Uhr | Financial Times Deutschland

Post kämpft mit Paketflut  (Quelle: Reuters)Post kämpft mit Paketflut Internethändler wie Amazon oder Zalando bringen die großen Paketdienste in Deutschland an ihre Grenzen. Die Deutsche Post steckt deshalb bis 2013/14 insgesamt 750 Millionen Euro in den Ausbau der Pakettochter DHL. Die Sortier-Kapazitäten sollen im Vergleich zu heute verdoppelt werden. "Dies ist die größte Investition in die Paketinfrastruktur seit den 90er-Jahren", sagte Jürgen Gerdes, Konzernvorstand für Briefe und das Paketgeschäft. Außerdem will Gerdes den Marktanteil von DHL ausbauen. "Wer 39 Prozent kann, kann auch mehr als 39 Prozent."

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Paket-Dienstleister profitieren von wachsendem Paket-Aufkommen

Das starke Wachstum des Onlinehandels treibt den Marktführer Post genauso wie die großen Konkurrenten Hermes, UPS oder DPD. Seit der Jahrtausendwende ist das Paketaufkommen in Deutschland von rund 1,2 Milliarden pro Jahr auf zuletzt 1,8 Milliarden gestiegen. "Wir glauben, dass sich der Trend fortsetzen wird", sagte Gerdes. Allein bei der Post sei das Paketgeschäft im ersten Halbjahr 2011 um zehn Prozent gewachsen.


Briefversand schrumpft

Die Einschätzung wird vom Bundesverband Versandhandel bestätigt. "Wir gehen davon aus, dass der Versandhandel dieses Jahr auf mindestens 32 Milliarden Euro wächst", sagte ein Verbandssprecherin der "FTD". Das entspricht einem Plus von fast sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Möglich sei noch mehr - etwa bei einem sehr starken vierten Quartal, so die Sprecherin. Die Post braucht die Pakete, um den schrumpfenden Briefversand auszugleichen. Seit Jahren geht das Briefaufkommen in Deutschland laut Post zwischen zwei und vier Prozent zurück.

UPS will Rekordgewinn einfahren

Auch der internationale Versand nimmt stark zu. Der US-Express-Dienstleister UPS kündigte daher eine Großinvestition an. Bis Ende 2013 wird das Luftdrehkreuz von UPS am Flughafen Köln/Bonn stark erweitert. Statt 110.000 Paketen sollen dort künftig pro Stunde bis zu 190.000 bearbeitet werden. Dafür will UPS 200 Millionen Dollar in die Hand nehmen - die bisher größte Investition von UPS in Anlagen außerhalb der USA.
Das Geschäft der Amerikaner läuft derzeit - trotz aller konjunktureller Unsicherheiten - so gut, dass Konzernchef Scott Davis am Donnerstag vor Investoren noch einmal das Ziel bestätigte, dieses Jahr ein Rekordergebnis einzufahren.

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Quelle: Financial Times Deutschland

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Kommentare (1)

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Thema: "Deutsche Post kämpft mit Paketflut"

marina schrieb: am 30. November 2011 um 18:12:44
(0) (0) amazo + zalando
Leute, bremst euch mal gewaltig bei Amazon und Zalando, sondern interessiert euch für die total miesen Arbeitsbedingungen,
die Riesenumsätze auf Kosten armer Ausgebeuteter ermöglichen.
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