04.01.2012, 11:23 Uhr | dpa-AFX
Bei Nahrungsmitteln sparen? Von wegen: Angesichts der guten Beschäftigungslage sollten sich die Verbraucher in Deutschland aus Sicht der FDP-Agrarexpertin Christel Happach-Kasan Lebensmittel wieder mehr kosten lassen. "Jetzt wäre die richtige Zeit, beim Einkauf von Lebensmitteln genau so qualitätsbewusst zu sein wie beim Autokauf", forderte die Expertin.
Eine höhere Wertschätzung von Nahrungsmitteln würde Happach-Kasan zufolge auch helfen, Verschwendung einzudämmen. "Noch immer wird zu viel gekauft und dann weggeworfen, weil es ja nicht viel kostet", kritisierte die ernährungspolitische Sprecherin der FDP im Bundestag.
Die Bundesbürger gäben nur noch elf Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke aus. "Das ist nicht nur historisch wenig, sondern auch im europäischen Vergleich sehr niedrig", erklärte die Fachfrau. In Frankreich und Italien seien es mehr als 20 Prozent.
"Wir müssen wieder lernen, unser Essen als etwas Wertvolles zu begreifen", forderte die FDP-Politikerin. Wer höchste Qualität verlange, sollte auch bereit sein, dafür zu zahlen, betonte Happach-Kasan und verwies dabei auf den Rekordstand von mehr als 41 Millionen Erwerbstätigen im Schnitt vergangenen Jahres. Wer könne, solle zudem direkt beim Erzeuger, also dem Landwirt oder der Käserei, kaufen.
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Quelle: dpa-AFX
Mike Yankee schrieb:
am 17. März 2012 um 18:46:16
(18)
(1)
Mehrausgaben f. Lebensmittel
Nun kommen sie also aus ihren Löchern, die Hinterbänkler dieser unseeligen
Koalition. Von den ach so vielen
Leuten, die das "große Glück" hatten in den
letzten Jahren einen neuen Job zu finden, der sie fast ernähren kann sollte
sich diese weltfremde Märchentante einmal vorrechnen lassen, wieviel
Prozent eines solchen Hungerlohnes für Lebensmittel weggehen.
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fundador schrieb:
am 15. März 2012 um 08:29:12
(17)
(2)
Wieder Mehrausgaben
Deshalb wird der Wert in die Welt gesetzt,wieviel der Durchschnittsdeutsche an Lebensmitteln im Jahr in den Müll
wirft.
Statistiken sind gut aber deren Darstellung ist oft fragwürdig; in diesem Falle falsch.
Das ist eine angekündigte Preistreiberei sonst nichts.-
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Olli Dewit schrieb:
am 15. März 2012 um 06:48:31
(20)
(1)
Mehr Ausgaben für Lebensmittel?
Die Politiker wissen doch garnicht wovon sie reden.Jeder ottonormalverbraucher hat so schon wenig Geld in
der Tasche-allein schon wegen den Spritpreisen-und dann noch mehr für Lebensmittel ausgeben?Diese Bonzen brauchen sich ja garkeinen Kopf zu machen-die haben ja genug Geld auf dem Konto-ich frage mich allerdings wofür die das überhaupt bekommen.Soviel Blödsinn wie die verzapfen,müßten die noch Geld bringen.
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