20.04.2011, 09:47 Uhr | dpa
Lidl- und Kaufland-Kunden können teils nicht mehr beliebig viel Zucker kaufen (Foto: imago)
In Teilen Deutschlands wird der Zucker knapp: Die Lebensmitteldiscounter Lidl und Kaufland haben den Verkauf von Zucker vor allem in der östlichen Grenzregion rationiert. Bei Lidl würden Zuckerpakete gegebenenfalls nur noch in "haushaltsüblicher Anzahl" herausgegeben, sagte eine Sprecherin des Discounters. Grund seien Hamsterkäufe in Grenznähe: Denn in Deutschland ist der Zucker viel billiger als beispielsweise in Polen.
Zucker werde in den zu Polen grenznahen Filialen verstärkt nachgefragt, teilte die Lidl-Sprecherin mit. "Grundsätzlich verfügen wir über eine ausreichende Menge Zucker. Wir bitten unsere Kunden jedoch, Zucker nur in haushaltsüblicher Anzahl einzukaufen."
Für Lidl "steht die sichergestellte Versorgung unserer Kunden im Fokus und nicht die Aktivitäten auf Drittmärkten". Die Lidl-Sprecherin wollte sich nicht festlegen, wie viel Zuckerpakete pro Verkauf über die Theke gehen dürfen. Die Zeitung "Heilbronner Stimme" nennt eine Menge von vier Kilogramm pro Kopf.
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Die wie Lidl zur Schwarz-Gruppe gehörende Kette Kaufland verkauft nach ihren Angaben fünf Pakete pro Kunde. "Das ist aber schon seit mehreren Tagen so", sagte eine Sprecherin.
In den östlichen Grenzgebieten zu Deutschland war es in den vergangenen Wochen zu einer immer stärkeren Nachfrage gekommen. Die "Heilbronner Stimme" stellte folgenden Vergleich an: In Deutschland kostet Haushaltszucker derzeit um die 65 Cent pro Kilogramm. In Polen zahlten Verbraucher momentan zwischen 1,25 und 1,70 Euro dafür.
Laut dem Ernährungskonzern Südzucker, nach eigenen Angaben Marktführer im Zuckersegment in Europa, ist Zucker allerdings nicht knapp geworden. "Der Weltmarktpreis ist mit rund 700 Dollar (480 Euro) pro Tonne allerdings sehr hoch", sagte ein Firmensprecher. In Europa gebe es grundsätzlich kein Problem.
Der Zuckermarkt in der EU ist streng reguliert. Die hier produzierte Menge darf insgesamt nur 85 Prozent des Versorgungsgrades erreichen, um Importe aus dem Ausland zu fördern.
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Quelle: dpa , t-online.de
Autofahrer schrieb:
am 2. Mai 2011 um 17:56:45
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(0)
Zuckerknappheit
Hat schon mal jemand daran gedacht, dass wir diese Geschichte der EU und unseren genialen Politikern zu verdanken haben könnten ?
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ZUCKERBARON schrieb:
am 2. Mai 2011 um 16:16:55
(0)
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rationierter Zucker
....ach ja ,und dann kommt auch noch rechtzeitig STEVIA auf den europäischem Markt.Halleluja!!!
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ZUCKERBARON schrieb:
am 2. Mai 2011 um 16:15:11
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(0)
rationierter Zucker
Drahtzieher der Knappheit sind bestimmt Monsanto und Konsorten,damit diese Multis dann ihren kubanischen und
brasilianischen Zucker in gigantischen Mengen in die EU einführen können.
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