26.05.2010, 18:08 Uhr
Die deutsche Wirtschaft wehrt sich gegen schärfere Regeln beim Einsparen von CO2 (Foto: imago)
Die deutsche Wirtschaft wehrt sich vehement gegen die Pläne von Bundesregierung und EU-Kommission, den Klimaschutz in Europa stärker voranzutreiben. Die beiden einflussreichsten Industrieverbände lehnen das Vorhaben klar ab, bis zum Jahr 2020 einseitig rund 30 Prozent statt 20 Prozent CO2 einzusparen. (Sie soll auch CO2 einsparen: Lesen Sie, warum der Staat die Pkw-Maut einführen will.)
BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf sagte der "Berliner Zeitung" (BZ): "Die deutsche Industrie engagiert sich - wie es wohl in keinem anderen Land der Fall ist - für den Klimaschutz. Eine einseitige Verschärfung des EU-Klimaziels lehnt der BDI jedoch klipp und klar ab."
Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ist strikt dagegen: "Brüssel müsse in der Klimapolitik verlässlich bleiben und die Signale auf mehr Investitionen stellen, nicht auf höhere Kosten. Europa kann sich keine teuren Alleingänge leisten", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Zeitung.
In der EU steht eine Entscheidung bevor, ob in Europa bis 2020 die CO2-Emissionen wie geplant um 20 Prozent gesenkt werden sollen, oder ob es eine Verschärfung auf 30 Prozent gibt. Bislang ist vorgesehen, dass die Schraube beim Klimaschutz der EU nur angezogen wird, wenn sich andere Industrieländer wie die USA und die Schwellenländer ebenfalls zu festen Einsparungen verpflichten.
Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und andere EU-Umweltminister wollen aber das 30 Prozent-Ziel auch ohne Einigung festschreiben. "Das ist gut für die Umwelt, aber auch ein Innovationsanreiz, von dem die deutsche Wirtschaft besonders stark profitieren wird", verteidigte ein Sprecher das Vorhaben. Deutschland hat sich über die EU-Vorgabe hinaus dazu verpflichtet, bis 2020 sogar 40 Prozent Klimagase einzusparen.
Die Wirtschafts- und Industrieminister Deutschlands und Frankreichs, Rainer Brüderle und Christian Estrosi, haben sich hingegen gegen eine Anhebung der europäischen Klimaschutzziele ausgesprochen. "Wir wollen nach dem Scheitern des Kopenhagener Klimagipfels mehr Zeit für die nötigen Anpassungsprozesse", sagte Brüderle in Brüssel nach Beratungen mit seinen europäischen Amtskollegen. Industriekommissar Antonio Tajani kündigte auf dem Treffen an, im September über einen europäischen Standard für Ladesysteme von Elektroautos zu entscheiden.
Besser für die Umwelt - Heizkosten 2009 um 14 Prozent gesunken
rpm schrieb:
am 26. Mai 2010 um 08:41:11
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Klimaschutz
Die Boomregionen sind Asien und Indien, wenn dort nichts fürs Klima getan wird, können wir soviel für das Klima tun wie wir
wollen, es wird nichts bringen, ausser dass wir damit unsere Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze an die Wand fahren. Wir sollten uns nicht immer von den Klimalügnern mit dem Untergang der Welt erpressen lassen. Letztendlich geht es nur ums abzocken - wie presse ich dem Bürger das letzte Geld aus der Tasche.
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Till schrieb:
am 25. Mai 2010 um 21:34:39
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Schluss mit Dilettantismus
Umwelt- und Klimaschutz sind wichtig und werden es immer mehr! Was unsere Politiker treiben ist jedoch die
größte Steigerung von Dilettantismus, den man sich vorstellen kann! Es läuft fast alles nur auf die Abzocke der Allgemeinheit hinaus. Bsp. Feinstaub, jeder benötigte eine Plakette für 10 € oder musste sich gar ein neues Auto kaufen. Mittlerweile ist erwiesen, dass das alles nichts brachte! An die Industrie ist niemand herangetreten! Macht Umweltpolitik, die was (für die Umwelt) bringt!!
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Franke schrieb:
am 25. Mai 2010 um 18:11:24
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Klima
Die Erde "lebt". Seit Jahrmillionen gibt es Vulkanausbrücke, Kalt-u.Warmzeiten. Hört endlich auf den Märchen-Erzählern Merkel u.den
von ihr bezahlten "Forschern" zu glauben. CO-2 ist lebensnotwendig. An den Autobahnen wachen Büsche u. Gras am besten. Saubere Böden, sauberes Wasser u.saubere Luft JA. KLIMA-TERROR NEIN. Denn dessen Zweck ist Umverteilung (Solaranlagen zahlen Millionen kleine Rentner) u. Bevormundung (Du bist nicht mehr Herr im eigenen Haus) u. Abzocke (Pkw-Maut usw.) Schluss damit
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