01.04.2011, 14:17 Uhr | dpa-AFX
Mit der deutschen Wirtschaft geht es bergauf. Trotz europäischer Schuldenkrise und japanischer Naturkatastrophe wird sie nach Einschätzung der Commerzbank dieses und kommendes Jahr stark wachsen. Nach einem Rekordwachstum von 3,6 Prozent im vergangenen Jahr sei 2011 mit einem Wachstum um 3,0 Prozent zu rechnen, sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer am Freitag in Frankfurt. Mit einer Rate von 2,5 Prozent dürfte Deutschland auch 2012 ungewöhnlich kräftig expandieren.
Neben der sehr guten Stimmung in der deutschen Wirtschaft nannte Krämer die für Deutschland viel zu lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) als Hauptgrund für die Entwicklung. "Der niedrige Leitzins im Euroraum facht das deutsche Wachstum an." Die EZB müsse sich eben am durchschnittlich viel schwächeren Wachstum des Euroraums orientieren. Gebe es jedoch noch eine Zentralbank, die wie früher die Bundesbank allein für die Geldpolitik in Deutschland zuständig wäre, wären die Leitzinsen früher und viel stärker angehoben worden. Abhängig von den Annahmen seiner Modellrechnung veranschlagt Krämer das Vergleichszinsniveau auf aktuell mindestens drei Prozent, im höchsten Fall sogar sechs Prozent.
Wegen des zu niedrigen Leitzinses sieht Krämer gar Überhitzungsgefahren für die deutsche Wirtschaft. "Auch historische Vergleiche zeigen, dass eine Überhitzung in der längeren Frist nicht unwahrscheinlich ist." Krämer bezog sich etwa auf die Jahre seit 1969, als niedrige Leitzinsen ebenfalls einen sehr starken und lang anhaltenden Wachstumsschub auslösten. "Zunächst wird sich die Lage noch positiv anfühlen, da Deutschland viel stärker als der Euroraum insgesamt wächst. Ich sehe aber das Risiko, dass sich die Lage in vier bis fünf Jahren dreht und es in Deutschland zu Überhitzungstendenzen kommen wird", warnte Krämer.
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Quelle: dpa-AFX
Thommi schrieb:
am 6. April 2011 um 17:59:03
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Aufwärtstrend
Ja, Ja, vor 2 Jahren gejammert wie die Krüppel am Weg und jetzt schon wieder die kesse Lippe von den Autoschraubern.
Habt ja
genug Abwrackprämie und Subventionen kassiert. Da wollten die Opelaner auch noch eine Staatsbürgschaft. Pfui Ihr Schmarozergesindel. Autos verkaufen auf dem Niveau von Apothekenpreisen, das geht nicht lange gut, denn viele
Autobauer sind bei einem Preis den sich der normale Deutsche nicht mehr leisten kann. Solange die Gewerkschaften mitmischen, ist das ja OK. Oder?
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cat schrieb:
am 5. April 2011 um 14:46:05
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oh, oh........
Oh, oh, oh, freut euch bloss nicht zu früh, denn der Schuss könnte auch nach hinten los gehen Wir leben gerade in einer
Zeit der unberechenbaren Krisen, ausgelöst durch die Bankenkrise, mischt man noch das Unglück mit Japan und der Umbruch in Nordafrica , die schuldenkrise Griechenland und Potugal dazu, könnte dies für uns Europäer das Genick brechen,...dann ist es aus für den Wirtschaftsaufschwung Deutschland.
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Leo schrieb:
am 5. April 2011 um 06:04:29
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Zeitarbeiter
Ich habe mit Zeitarbeitern die besten Erfahrungen gemacht. Sie sind hochmotiviert und billig. Was will man als Unternehmer mehr ?
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