02.08.2011, 15:35 Uhr | dpa-afx, dapd
In der VW-Stadt in Wolfsburg (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Der Autoboom hält unvermindert an - die Nachfrage hat in Deutschland im Juli kräftig zugelegt. Die Neuzulassungen stiegen um knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 260.907 Personenwagen, wie das Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) mitteilte. Der Präsident des Verbands der Importeure VDIK, Volker Lange, sagte: "Die Zahlen des Juli bestätigen, dass sich der Wachstumstrend im zweiten Halbjahr wie prognostiziert fortsetzt." Stärkste Marke blieb weiterhin VW.
Nach Angaben aus dem Verband der Automobilindustrie (VDA), der die deutschen Hersteller vertritt, legten die deutschen Marken mit 15 Prozent stärker zu als der Gesamtmarkt. Ihr Marktanteil wird mit mehr als 72 Prozent angegeben.
"Der bisherige Jahresverlauf ist erfreulich", sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann in Berlin. "Dennoch sorgen wir uns weiterhin um die hohen Kraftstoffkosten. Die gestiegenen Preise an der Zapfsäule drücken auf die Stimmung.
Für das Gesamtjahr rechnet der Verband mit mehr als 3,1 Millionen Neuzulassungen in Deutschland. Bislang sind in diesem Jahr 1,9 Millionen Neuwagen auf Deutschlands Straßen gekommen, gut zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
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Auch der Fahrzeugexport boomt: Ausgeführt wurden im Juli 345.500 Pkw, neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der VDA mitteilte. An deutschen Standorten stieg die Fertigung um 18 Prozent auf 462.500 Stück.
Die Neuzulassungen von Pkw-Dieselmodellen wachsen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf über 875.000 Fahrzeuge, ihr Anteil erreicht damit 46,5 Prozent. Hier deutet sich eine starke Nachfrage nach Dienstwagen an, die öfter als Privatautos mit sparsamen Dieseln bestellt werden.
Auch der Nutzfahrzeugmarkt legt im Juli um 18 Prozent zu und erreicht rund 27.700 Neuzulassungen. An diesem Ergebnis sind die leichten Nutzfahrzeuge mit einen Wachstum von über 20 Prozent überstark beteiligt.
Die Marke Volkswagen (VW) habe ihre Vormachtstellung mit einem Plus von 32 Prozent auf 59.389 Wagen im Juli ausgebaut, hieß es in der KBA-Mitteilung. Auch die VW-Premiumtochter Audi konnte mit einem Plus von elf Prozent auf 21.234 Wagen einen Zuwachs melden.
Bei der BMW-Gruppe ging es dagegen im Juli um knapp ein Prozent nach unten auf 23.192 Neuzulassungen. Mercedes-Benz schaffte es mit einem Plus von rund acht Prozent auf 26.275 Wagen an die Spitze der Anbieter hochpreisiger Fahrzeuge. Bei Porsche gab es indes einen Einbruch um 23 Prozent auf 1.802 Wagen.
Die Rüsselsheimer GM-Tochter Opel erzielte einen Zuwachs von elf Prozent auf 20.579 Wagen. Der US-Autobauer Ford, der über ein Werk in Köln verfügt, meldete ein Plus von knapp sechs Prozent auf 18.283 Neuzulassungen.
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Kikan schrieb:
am 27. August 2011 um 10:26:29
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Forscher
Ich fürchte die anderen Hersteller weltweit erforschen Deutschland und versuchen zu verstehen: wir schalten alle AKW ab und wollen
gleichzeitig auf E-Auto umsteigen. Sie sehen wohl als Außenstehende, dass ein solches Vorhaben nur eine riesengroße Pleite sein kann.
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supi schrieb:
am 3. August 2011 um 12:26:36
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Autoindustrie
Wenn die deutschen Autobauer nicht doof sind, was ich mal annehme, forschen und entwickeln sie brauchbare Alternativen im
geheimen und präsentieren diese dann auf die Minute genau wenn es soweit ist. Solange verdienen die ihr Geld mit Verbrennern und lassen die anderen mit ihren tollen voll alltagstauglichen E-Autos lächerlich aussehen. Wir auf dem Land zumindest können mit 100 km Reichweite für 35000 € nix anfangen.
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E-Auto Forscher schrieb:
am 3. August 2011 um 10:12:50
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Das ändert sich bald sehr sehr schnell
Die anderen Hersteller Weltweit forschen und bauen mittlerweile erfolgreich an E-Autos.Die deutschen
verpennen diesen Markt und das endet bald im Desaster.ständig unterdrückt brachte den Willen zum Erfolg.Masselmann. Die Deutschen Autobauer reizen den Uraltdinosaurier Verbrennungsmotor bis zum Schluss aus.Die ausländischen Fahrzeughersteller wie z.B.Renault haben deren Fehler erkannt und haben schon einige E-Autos im Program.
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