11.10.2010, 14:51 Uhr | dpa, bab
Der Währungskonflikt wirkt sich auch auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen aus (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Im Streit um den wirtschaftspolitischen Kurs Deutschlands haben Bundesregierung und Bundesbank Kritik aus den Vereinigten Staaten heftig zurückgewiesen. Die USA machen die großen Exportnationen für die Probleme im eigenen Land verantwortlich. Der Vorwurf aus Übersee: Deutschland und China würden zu wenig für die heimische Nachfrage tun und sich mit Außenhandelsüberschüssen auf Kosten anderer Staaten sanieren.
China kurbelt seine Exporte über eine niedrig gehaltene Währung an und steht dafür seit Monaten in der Kritik. Der Renminbi ist inzwischen ein Politikum und führte zuletzt immer wieder zu internationalen Spannungen. Der Streit um die Wechselkurse bestimmte deshalb auch die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank, wo US-Finanzminister Timothy Geithner zum Rundumschlag ausholte. Auch gegen die deutsche Wirtschaftspolitik.
Dagegen setzte sich die deutsche Delegation zur Wehr und erhielt dabei Rückendeckung durch den IWF, der die Kritik aus den USA nicht teilte. Dazu machte Bundesbank-Präsident Axel Weber deutlich, dass Deutschland nicht mit China in einen Topf geschmissen werden könne. Das wüssten auch die USA. Man habe in Washington darauf verwiesen, dass das Wachstum der deutschen Wirtschaft inzwischen breiter sei und auch Folge der Strukturreformen und Arbeitsmarktpolitik.
Die Binnennachfrage habe einen wesentlichen Anteil am Aufschwung: Fast die Hälfte des Wirtschaftszuwachses im zweiten Quartal sei Folge der stärkeren Binnennachfrage. Die Exporterfolge Deutschlands resultierten daraus, dass die Industrie sehr wettbewerbsfähig sei. Sie seien nicht Folge einer niedrig gehalten Währung, sagte Weber. Wettbewerbsfähigkeit werde in Betrieben gewonnen und nicht an den Devisenmärkten. Deutschland sehe sich nicht als Adressat, wenn Überschussländer kritisiert werden.
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Die skeptische Haltung der Amerikaner resultiere auch aus der Lesart der Wachstumsrate von 2,2 Prozent im ersten Quartal. Nach amerikanischer Lesart – also "annualisiert" beziehungsweise für das Gesamtjahr einfach mit 4 multipliziert – ergäbe dies rund neun Prozent. Dies seien fast schon chinesische Wachstumsraten, sagte Weber. Im zweiten Halbjahr 2010 sei dieses Tempo aber nicht zu halten. Weber betonte aber: «Im Kern ist die Konjunkturerholung intakt.»
Ob Webers Ausführungen bei Geithner gehör finden bleibt offen, eine nachhaltige Belastung der Beziehungen befürchten die Teilnehmer der Tagung trotz des Streits nicht. «Das Klima ist gut», sagte Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen am Samstag am Rande der Veranstaltung. Geithner neige in Auseinandersetzungen zwar zu scharfen Argumenten, er nehme diese aber genauso entgegen. Das Klima zwischen den USA und Deutschland habe sich nicht verschlechtert.
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Quelle: bab , dpa
Binnenmarkt schrieb:
am 10. Oktober 2010 um 16:16:05
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@ Ruheständler
Was sind denn schon 250.000 Euro ?? Rechnen Sie doch mal aus, wieviel Ihnen das bei 20-30 Jahren Rentenbezug bringt ! Rendite
gibt es ja eigentlich keine, da das Geld nie angelegt wurde, sondern gleich wieder ausbezahlt. Ansonsten könnte ich schon heute das Arbeiten aufhören !! Die neue Generation macht Alles in ihrer Macht stehende, nur gibt es nicht mehr die Arbeitsplätze von früher. Lohndumping, Niedriglöhne, Leiharbeit, befristete Verträge, all das kennen die Rentner gar nicht !!
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Ruheständler schrieb:
am 10. Oktober 2010 um 16:10:03
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an Binnenmarkt schrieb
O.K. Dann hast Du halt nur eine 30h -Woche. Du wirst doch wohl nicht abstreiten wollen ,wenn jemand mehr als
250.000€ an Sozialversicherung gezahlt hat, damit sich einige tägl. den Hintern wärmen können, mit seiner Rente zurückstehen soll. Die aktuellen Ruheständler haben ihren Job gemacht. Die neue Generation soll ihren machen und nicht nur rumjammern.
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Binnenmarkt schrieb:
am 10. Oktober 2010 um 16:01:54
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@ Ruheständler
Erstens kenne ich keine 35 Stunden Woche, wer hat die ?? Zweitens wachsen die Renten nicht wie Gras, sondern müssen erarbeitet werden.
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