03.03.2011, 15:28 Uhr | t-online.de
Der Run auf Immobilien hält an. Die Makler können sich derzeit vor Anfragen kaum retten. Häuslebauer und Investoren schätzen die Wertbeständigkeit von Immobilien, vor allem gegenüber den sehr schwankungsanfälligen Geldanlagen auf dem Kapitalmarkt. Doch Deutschlands Immobilienmarkt bietet nicht überall die gleichen Chancen. Über den wirtschaftlichen Ertrag entscheidet in erster Linie der Standort, wie eine Rangliste zeigt, die das "Manager Magazin" veröffentlicht hat. Überraschend schlecht kommen dabei manche Städte weg, die in Immobilienrankings ansonsten immer auf die Topplätze abonniert sind.
Beim neuen Immobilienranking des "Manager Magazin" geht es um die Renditechancen von Mehrfamilienhäusern. Für die Untersuchung setzte das Magazin unter anderem auf Daten des Maklerunternehmens Engel & Völkers. Die Autoren kommen zum Schluss: Wer in Mehrfamilienhäuser investiert, sollte dies fernab der großen Metropolen tun. Die besten Chancen gibt es derzeit in mittelgroßen Städten wie etwa Aachen und Wiesbaden.
So belegt in der Rangliste der 25 wichtigsten deutschen Märkte Wiesbaden den ersten Platz. In dieser Stadt winken Investoren Anfangsrenditen von sieben Prozent. Die guten Zukunftschancen des Orts in der Rhein-Main-Region und steigende Mieten machen die Stärke von Wiesbaden aus. Auch in der Mainmetropole Frankfurt winken prächtige Renditen.
Nicht in den Top 10 vertreten sind dagegen so prominente Großstädte wie München und Hamburg. Der Grund: Die Immobilienmärkte gelten dort vor allem was die Toplagen anbetrifft als überhitzt und bieten nur vergleichsweise mickrige Renditen. Für Investoren springen gerade noch rund fünf Prozent heraus. Laut "Manager Magazin" bleiben dann nach Abzug von Kaufnebenkosten und Verwaltungsgebühren nur etwa drei Prozent Nettorendite übrig. Das ist ungefähr genauso viel wie bei einer Bundesanleihe mit zehn Jahren Laufzeit.
Quelle: t-online.de
Schubiak schrieb:
am 19. Februar 2011 um 20:21:13
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@100oktan
Nur abschließend, ohne hier als Besserwisser dastehen zu wollen:
In der Aufstellung wären dann aber neben Freiburg auch Potsdam,
Aachen, Bonn und Wiesbaden kaum als Großstädte zu bezeichnen.
PS: ich komme nicht aus Freiburg, sondern aus einer "Großstadt" mit 130.000 Einwohnern.
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100oktan schrieb:
am 19. Februar 2011 um 15:48:07
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@Schubiak
Die Größe einer Stadt läßt sich nicht allein an ihrer Einwohnerzahl festmachen. Daß Frankfurt/Main in der Welt der Finanzen
größer ist als Berlin, ist doch wohl eindeutig. Selbst Worpswede dürfte in der Welt der Kunst bedeutender als Berlin sein.
Es ist also alles eine Frage der Perspektive.
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Schubiak schrieb:
am 19. Februar 2011 um 15:26:14
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@100oktan
Kommst wohl aus Berlin, Hamburg oder München!?
Es gab mal einen Sportreporter aus Hamburg, der Münster, eine Stadt mit nahezu
300.000 Ew., als Kleinstadt in Westfalen bezeichnete.
Ist wohl immer eine Frage der Perspektive, was jedoch nichts an der Tatsache an sich ändert.
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