21.01.2012, 09:43 Uhr | AFP
Eine Solaranlage auf dem Dach gilt nicht nur als umweltfreundlich, sondern auch als oft lohnenswerte Geldanlage. Die Fördersätze für die Sonnenstromanlagen werden allerdings regelmäßig gekürzt: Erst zum 1. Januar gab es eine Herabsetzung um 15 Prozent. Mitte des Jahres folgt die nächste Absenkung, und spätestens 2017 soll die Förderung ganz aufhören. Doch vor allem wer seinen Sonnenstrom selbst verbraucht, kann auch weiterhin profitieren.
Sie produziert umweltfreundlichen Strom und ist zudem eine Geldanlage. Wer in den Kauf einer Solaranlage investiert, dem garantiert der Staat, dass der Strom 20 Jahre lang zu einem festen Preis abgekauft wird. Das Absenken der Fördersätze gilt also immer nur für neue Anlagen - wer seine Anlage einmal installiert hat, erhält immer die gleiche Förderung.
Die Fördersätze wurden zuletzt zweimal im Jahr abgesenkt. Das wird auch 2012 wieder so sein. Wer sich also jetzt eine Solaranlage aufs Dach bauen lässt, streicht höhere Fördersätze ein als bei einer Installierung ein oder gar nur ein halbes Jahr später. Die Absenkung in mehrmonatigen Abständen hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass es immer kurz vor einer Absenkung zu einem wahren Zubauboom kam - zuletzt gesehen im Dezember 2011.

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Dem will Umweltminister Röttgen nun entgegenwirken und künftig die Fördersumme Monat für Monat sinken lassen. Ist dieser Plan umgesetzt, zählt für den Verbraucher jeder Monat.
Der Strom wird in das Stromnetz eingespeist und der örtliche Stromanbieter zahlt für 20 Jahre die feste Vergütung. Das sind zur Zeit bei kleinen Anlagen 24,43 Cent pro Kilowattstunde.
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Ja. Hausbesitzer, die den Strom selber verbrauchen, erhalten sogar noch eine Prämie. Es gibt acht Cent pro selbst verbrauchter Kilowattstunde. Liegt der Anteil des Eigenverbrauchs bei über 30 Prozent, gibt es sogar 12,43 Cent je Kilowattstunde. Zusammen mit der Ersparnis, den Strom nicht mehr vom Versorger kaufen zu müssen, ist das mittlerweile lohnender als die Einspeisung.
Solaranlagen gibt es in jeder Größe, auch für Ein- oder Zweifamilienhäuser. Wichtiger als die Größe des Hauses ist sein Standort. Das Dach sollte nach Süden ausgerichtet und nicht von Bäumen überschattet sein. Der Winkel des Daches sollte am besten etwa 30 Grad, maximal 50 Grad sein. Wie viel Strom die geplante Anlage erzeugt, lässt sich im Internet auf http://www.solarserver. de/service-tools/online-rechner.html berechnen.
Die Preise sinken, sind aber sehr unterschiedlich und sollten gut verglichen werden. Eine Anlage für ein Einfamilienhaus gibt es schon für rund 15.000 Euro, der Preis ist jedoch abhängig von der Größe der Anlage. Dazu kommen die Kosten für Wartung, Reparaturen und Versicherung. Wie hoch die Rendite am Ende ist, hängt von mehreren Faktoren ab - vom persönlichen Steuersatz bis zur jährlichen Sonnenschein-Dauer. Die Stiftung Warentest bietet einen Rechner an, mit dem jeder seine Rendite ermitteln kann.
Ja. Wer eine Solaranlage hat, ist für das Finanzamt ein Stromunternehmer. Er muss die Ausgaben von den Einnahmen abziehen und den Gewinn versteuern. Durch Regeln zur Abschreibung des Kaufpreises und der Verrechnung von Verlusten können allerdings teils sogar Steuern gespart werden. Auf lange Sicht gerechnet sind die Steuern auch oft günstiger als die Abgeltungssteuer, die Verbraucher zahlen müssten, wenn sie ihr Geld auf dem Konto oder in Aktien anlegen.
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Quelle: AFP
xaver 0815 schrieb:
am 31. Januar 2012 um 16:17:58
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Quatsch
So ein Schmarrn! Kostenlose Energie? Und wenn Autos mit Wasser betrieben werden könnten, dann gab es Steuer auf Wasser zum
Literpreis von 1,50€. Sollten Autos demnächst mit 3 Liter auskommen dann wird der Liter halt auf 5€ besteuert, genau so wie Gas, Kohle, Öl und so weiter. Frag mich manchmal wo die Leute leben!? Es gibt welche die glauben sie können durch Auswandern dem System entrinnen. Zum lachen.Das System funktioniert und keiner entkommt ihm, ausser man ist intelligent und skrupellos.
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Juma schrieb:
am 23. Januar 2012 um 20:44:40
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Solarstrom
Was ich hier so alles lese, da schreiben Leute die von dem ganzen nicht die geringste Ahnung haben, mir rollen sich da die
Fußnägel hoch. Leute befaßt euch erst mal mehrere Jahre mit der Energiepolitik, sowie der PV- Technik, mit Amorphen, Polikristalinen oder Monokristallinen bzw. Tandemzellen, Dünnschichtzellen und .... Ich mache es immer so, wenn ich von etwas keine
Ahnung habe, schreibe ich darüber nichts, so bemerkt keiner dass ich davon nichts verstehe.
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Raumenergie schrieb:
am 23. Januar 2012 um 13:53:01
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Strom kostenlos für immer
Prof. Turtur hat nachgewiesen, daß es die (kostenlose) Raumenergie in unvorstellbarer Menge gibt, d.h. das
gesamte Universum enthält diese Raumenergie.
Aber es gibt KEINEN WISSENSCHAFTLER, der diesen NACHWEIS WIDERLEGEN KÖNNTE.
Also liebe Spezialisten, macht euch an die Arbeit und widerlegt diese vorhandene Raumenergie, mit dem Beweis der nicht vorhandenen Raumenergie läßt sich locker ein Nobelpreis einheimsen.
Nicht nur die vorhandene Raumenergie ohne Beweise bestreiten.
Das ist BLA BLA BLA.
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