17.06.2011, 09:36 Uhr | Marion Schalk - t-online.de
Die Schlossallee ist die exklusivste Adresse bei Monopoly. Im echten Leben liegt die Straße mit den teuersten Wohnimmobilien Europas im Fürstentum Monaco - und sie heißt Avenue d'Ostende. Bis zu 148.000 Euro pro Quadratmeter zahlen Käufer dort für eine Immobilie. Auf Platz zwei folgen überraschenderweise nicht die großen Metropolen wie Paris, London oder München, sondern eine Insel im Mittelmeer. Deutschland taucht mit drei Adressen in einem Top-15-Ranking der teuersten Wohnstraßen Europas auf, die der Luxus-Immobilienmakler "Engel & Völkers" ermittelte. Unsere Fotoshow zeigt alle wahren Schlossalleen Europas.
"Die höchsten Preise haben wir dort verzeichnet, wo sich extreme Exklusivität mit höchster Knappheit vereinigt“, erklärte Christian Völkers, Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers AG. Es handele sich um kleinste Areale mit einigen wenigen Straßen, die angesichts einer nicht mehr zu befriedigenden Nachfrage Kaufpreise fernab der normalen Durchschnittspreise lägen.
Demnach ist der Wohnraum an der Avenue d'Ostende besonders gefragt: 199 Millionen Englische Pfund (rund 240 Millionen Euro) zahlte laut "Engel & Völkers" ein nicht genannter Investor aus dem Nahen Osten für ein Penthouse an der Prachtstraße mit direktem Blick auf den Yachthafen. Ein Rekordpreis - und mit einem Quadratmeterpreis von 148.000 Euro ist die Wohnstraße im Fürstentum Monaco damit die teuerste Allee Europas.
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Nicht lumpen lassen sich auch die Investoren in Sardinien. In der Romazzino Bucht zahlen sie bis zu 100.000 Euro pro Quadratmeter. Der malerische Flecken Erde bildet gemeinsam mit der bekannten Buch Cala di Volpe das Herz der Costa Smeralda und landet auf Rang zwei der teuersten Adressen Europas.
Erst auf dem dritten Platz folgt eine europäische Großstadt: Londons Knightsbridge im Bezirk Kensington liegt in der Nähe des berühmten Kaufhauses Harrods - und ist die teuerste Prachtmeile innerhalb einer Großstadt. 76.000 Euro pro Quadratmeter blättern die Käufer dort schon einmal für eine Immobilie auf den Tisch.
Frankreich belegt gleich die nächsten drei Plätze im Ranking der teuersten Wohnstandorte Europas. Erstaunlicherweise liegt die teuerste Flaniermeile in unserem Nachbarland nicht in Paris oder in Cannes, sondern auf der Halbinsel Cap Ferrat an der Côte d'Azur. Bis zu 71.000 Euro pro Quadratmeter zahlen potenzielle Käufer für Wohnungen und Häuser in Saint-Jean-Cap-Ferrat: Der Chemin de Saint-Hospice ist damit der viertteuerste Straßenzug Europas. Direkt darauf folgt aber Cannes mit den Straßen Chemin de Collines oder Avenue du Paradis Terrestre (50.000 Euro pro Quadratmeter). Rang sechs geht an Paris.
Die teuersten deutschen Lagen schaffen es auf Platz neun der teuersten Straßen in Europa: Hobokenweg, Heideweg/Heidewinkel, Osterheideweg und Wiesenweg sind die exklusivsten Adressen Deutschlands - und liegen in Kampen auf Sylt. Immerhin zahlen Immobilieninvestoren bis zu 35.000 Euro pro Quadratmeter auf der Nordsee-Insel.
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Neben den exklusiven Wohnsitzen liegen die teuersten Wohnadressen Europas vor allem in den großen Metropolen wie Barcelona, Wien und Rom. Auch zwei deutsche Städte sind mit dabei.
Dennoch - bei Luxusimmobilien entscheidet nicht nur die Lage allein. "Nicht jede Wohnung und damit auch nicht jeder Quadratmeter erreicht in den Bestlagen der Metropolen und Urlaubsregionen die von uns ermittelten Spitzenpreise", sagte Firmenchef Völkers. Neben einer äußerst exklusiven Lage müssen auch alle Details der Objekte vom Grundriss bis zur Ausstattung stimmen.
Stimmen alle Details, dürften die ohnehin schon exorbitanten Preise auch in Zukunft klettern: Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach besonders exklusiven Wohnimmobilien geht der Luxus-Immobilienmakler davon aus, dass die Spitzenpreise auch künftig weiter steigen werden.
Basis des Rankings sind die im Jahr 2010 durch "Engel & Völkers" erfasste oder vermittelte Wohnimmobilien.
Quelle: t-online.de , mash
Simplicissimus schrieb:
am 18. Juni 2011 um 16:27:23
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Wodkarflaschen
Ist Wodkar jetzt eine neue Mischung aus Wodka und Karlsquell...?
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max 100 schrieb:
am 17. Juni 2011 um 19:17:19
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siplicissimus
Hallo siplicissimus ! Es gibt nicht nur russische Proleten, sondern auch ausreichend deutsche Proleten - und nicht nur auf
Malorca oder in den Fußballstadien!
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Niro70 schrieb:
am 17. Juni 2011 um 09:54:30
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Unsere Straße...
und einige Nebenstraßen hier im Zentrum wurden auch erneuert; davon ist nur nicht mehr viel zu sehen. Teilweise sind
Parknägel eingebracht worden; der Schneepflug hat viele demoliert oder cöllig zerstört und die Straße mit. Anpflanzungen am Rand sind ganz schnell vertrocknet; man pflanzt dann im nächsten Jahr neu; bezahlen ja die Steuerzahler. Baumkronen werden vom Müllauto zerfetzt; passiert immer wieder. Modderlöcher haben wir auch; wer hat so eine schöne Straße? Nur wir?
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