11.10.2011, 12:39 Uhr | verivox, t-online.de
Deutsche Stromkunden setzen immer mehr auf Ökostrom. Wie die Bundesregierung kehren sie dem Atomstrom den Rücken und wenden sich den erneuerbaren Energien zu. Denn Ökostrom schont nicht nur das Klima. Häufig ist dieser sogar billiger als die Standardangebote vieler lokaler Stromanbieter. Dabei müssen Interessierte allerdings einige wichtige Punkte beachten.
Als erstes müssen sich Stromkunden klar machen, dass Ökostrom kein geschützter Begriff ist. Es gibt nachhaltigen und weniger nachhaltigen Strom. Zwar bieten Gütesiegel und Zertifikate Orientierung. Doch bei der Vielzahl an Siegeln ist es schwer, den Überblick zu behalten. Unterschieden werden beispielsweise das "TÜV-Siegel“, "OK power“, "Grüner Strom Label (Gold und Silber)“ und RECS-Zertifikate.
Der vom TÜV zertifizierte Ökostrom muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen, ein Anteil von maximal 50 Prozent darf jedoch in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen erzeugt werden. Das "Grüner Strom Label Gold“ hingegen wird nur dann verliehen, wenn der Strom zu 100 Prozent aus Wind-, Solar- oder Wasserkraft, Biomasse, Geothermie oder Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen ohne fossile Brennstoffquellen kommt. Darüber hinaus muss der im Strompreis enthaltene Förderbetrag in den Ausbau erneuerbarer Energien fließen. Generell gilt: Je strenger die Gütesiegel-Kriterien sind, desto nachhaltiger wird der Ökostrom produziert.
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Anders als Gütesiegel weisen RECS-Zertifikate lediglich die Herkunft und die Zusammensetzung des Stroms nach. Diese Zertifikate können gehandelt werden, so dass letztlich auch Atom- und Kohlestrom als Ökoprodukt angeboten werden kann. Verbraucherschützer sprechen in diesem Zusammenhang von einer Täuschung der Kunden.
Mit RECS-Produkten wird also nicht gewährleistet, dass der Anteil der erneuerbaren Energien auch wirklich steigt und im Gegenzug weniger Strom aus konventionellen Energiequellen gewonnen wird. Wer einen direkten Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien leisten möchte, sollte daher auf solche Angebote verzichten und vorzugsweise Tarife mit Gütesiegel wählen.
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"Es ist nicht ganz einfach für Verbraucher, die verschiedenen Ökostromzertifikate und –gütesiegel einzuordnen. Hier sollte der Gesetzgeber Sicherheit schaffen, indem er allgemeine Richtlinien für Ökostromprodukte einführt", sagte Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.
Überblick über alle verfügbaren Ökostromtarife geben Strom-Preisvergleiche im Internet. Dazu benötigen Stromkunden lediglich ihre Postleitzahl und ihren Jahresverbrauch. Den Gütesiegel-Dschungel können sie mithilfe von Filtereinstellungen bewältigen.
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Quelle: t-online.de , Verivox
Konrad schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 14:04:18
(1)
(0)
Täuschung und Betrug
Öko-Strom hat Vorfahrt in Deutschland - so wollte es der DEUTSCHE GESETZGEBER - und nur dieser. Ob man Öko-Strom
verbraucht - ist
aus physikalischen Gründen nicht feststellbar. Feststellbar ist allerdings
auf der Stromrechnung, dass man diesen überteuerten Strom bezahlen
muss - wohin der auch fliesst (vielleicht für 3 ct/kWh nach Polen ? ) .
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otto49 schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 12:48:50
(2)
(0)
Öko-Strom
1. Ist es nicht beeinflussbar, welchen Strom man gerade bekommt.
2. Zahlt jeder gleich für Öko-Strom, egal wie der Tarif heißt.
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susisu schrieb:
am 11. Oktober 2011 um 14:30:56
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reif für Ökostrom
also 1. es gibt keine Energie die man erneuern kann . 2.Energie die verbraucht ist kann ich nicht zurück holen . 3. Die
Energie ist weg und muß wieder neu produziert werden . Schauen sie sich ihr Auto an wenn sie das dem Händler zurück geben kann der es nicht mehr als ein neues verkaufen . Und es gibt nur Strom und keinen Ökostrom.
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