18.05.2010, 18:14 Uhr | dpa, apn
Butter wird deutlich teurer. Der Discounter Aldi Süd hat den Preis für Deutsche Markenbutter auf 1,05 Euro je 250-Gramm-Stück angehoben. Das sind 20 Cent oder 23,5 Prozent mehr als vor einer Woche. Die größten deutschen Lebensmittelhändler Edeka und Rewe drehen auch an der Preisschraube. Bei Edeka werde Butter im Preiseinstiegssegment um 20 Cent teurer und koste dann 1,05 Euro, sagte ein Sprecher der dpa. Die Erhöhung sei angelaufen. Bei Rewe koste Butter von Dienstag an im Preiseinstiegssegment 1,05 Euro und damit 20 Cent mehr. Das gelte auch für die Discount-Tochter Penny, sagte ein Rewe-Sprecher.
Neben der Butter legten auch die Preise für weitere Lebensmittel bereits im April deutlich zu. So wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat die Preise für Kopf- und Eisbergsalat um 72,6 Prozent angehoben. Zucchini und Auberginen wurden gut 50 Prozent teurer. Und auch für Weintrauben, Paprikaschoten und Zwiebeln mussten die Verbraucher mehr bezahlen. (Lesen Sie hier - So teuer ist das Leben in Ihrem Bundesland.)
Bereits in der vergangenen Woche waren die Verbraucherpreise angestiegen. Deutlich steigende Preise im Großhandel lassen für die Zukunft ein Anziehen der Teuerung befürchten. Im April sind die Verbraucherpreise um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Großhandelspreise zogen sogar um sechs Prozent an, die kräftigste Jahresteuerungsrate seit August 2008. Das Statistische Bundesamt bestätigte die vorläufigen Angaben zu den Verbraucherpreisen von Ende April. Im März 2010 waren die Preise um 1,1 Prozent gestiegen. (So schützen Sie Ihr Geld vor einem drohenden Crash.)
Energie war für die Verbraucher in Deutschland im April um 5,2 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Mineralölprodukte kosteten 19,5 Prozent mehr, Kraftstoffe 16,4 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei den Mineralölprodukten hätte die Inflationsrate im April mit plus 0,3 Prozent deutlich niedriger gelegen, betonte das Bundesamt. Nach Werten um oder gar unter Null steigt der Verbraucherpreisindex schon seit November 2009 wieder leicht. Im Januar 2010 hatte die Rate bei 0,8 Prozent gelegen, im Februar bei 0,6 Prozent. Der für die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2,0 Prozent werde aber weiterhin deutlich unterschritten, erklärten die Statistiker.
Im Großhandel wuchs die Teuerungsrate noch deutlicher. Im April dieses Jahres stiegen die Großhandelspreise um sechs Prozent im Vergleich zu April 2009. Auch hier erhöhten sich vor allem die Preise für Mineralölprodukte und feste Brennstoffe, im Vergleich zum Vorjahr um 21,4 Prozent. Erze und Metalle verteuerten sich um 16,6 Prozent.
Im Lebensmittelgroßhandel erhöhten sich die Preise für Obst, Gemüse und Kartoffeln um 9,4 Prozent. Bei Milch, Milchprodukten, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten stiegen die Großhandelspreise im Vergleich zu April 2009 zwar um 1,6 Prozent. Im Vergleich zu März 2010 sanken sie aber um 0,3 Prozent. Dagegen verringerten sich die Preise für Getreide, Saatgut und Futtermittel zum April 2009 um 2,9 Prozent. Sie stiegen jedoch um 0,9 Prozent im Vergleich zu März dieses Jahres.
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Quelle: dpa , dapd
Lisadora schrieb:
am 17. Mai 2010 um 19:27:15
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Butterpreislenkung
Ich erinnere mich noch an Zeiten, da saßen wir auf einem Butterberg. Wenn jetzt keiner Butter kauft, kommt die in
Lagerbestände und muss dann billig wieder verscheuert werden.
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Geldpapat schrieb:
am 17. Mai 2010 um 19:04:00
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Lächerlich
Alles lächerlich.. Wenn man mal die Preise in den Vergangenen 5 Jahren beobachtet, sind die Lebensmittel ständig teurer
geworden. Nicht nur Butter.. Vergleich zwischen DM und Euro nicht berücksichtigt. Und diesen Lidels und Aldis.. die haben auch nur Geld im Kopf oder warum ist der Herrc Albrecht immer unter den reichsten Männern Deutschlands?
Alles vera**** in einer armen Welt
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tja schrieb:
am 17. Mai 2010 um 19:02:38
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teurer
Was für Teuerungsraten 72,6%, 50%... und da wundert sich einer warum weniger gekauft wird, woanders gespart wird oder weniger Kinder
gebohren werden ?? In der heutigen Welt gibt es so viel. Das wollen auch viele haben. Wenn sie es sich zusammensparen können. Wenn nicht, wird es finanziert auf Teufel komm raus. Bis alle pleite sind, so wie die Staaten es uns vorleben. Ob ich morgen noch Arbeit habe oder ob ich mal eine Rente bekomme mit der ich ÜBERleben kann, weis keiner! Also jetzt leben!
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